Selbst- und Zeitmanagement
Aufgabe 1
Stellen Sie fünf verschiedene Methoden des Selbst- und Zeitmanagements vor.
Die von Lothar Seiwert entwickelte SMART-Methode dient der Fixierung von Zielen. Der
Begriff setzt sich wie folgt zusammen:
Spezifisch: Ziele sollen spezifisch, präzise und eindeutig formuliert werden.
Messbar: Zielen sollen messbar sein. Erfolge bzw. Misserfolge bei der Zielerreichung sollen
bei einer späteren Überprüfung erkennbar sein.
Alle Lebensbereiche umfassend: Es gibt keine Einschränkungen in Bezug auf die Ziele.
Richtig: Die Ziele sollen so formuliert werden, dass die Zielerreichung im Vordergrund steht.
(Vermeidung von „Nicht“-Formulierungen)
Terminierbar: Ziele sollen mit einem festen Termin, an dem sie erreicht werden sollen,
versehen werden.
Die ALPEN-Methode setzt sich zusammen aus:
Aufgaben notieren: Alle anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten werden in einem ersten
Schritt ohne Berücksichtigung einer Reihenfolge notiert.
Länge der Aufgaben schätzen: Für alle notierten Aufgaben soll die mögliche Zeitdauer
geplant werden. Diese soll realistisch geschätzt werden und zudem sollen die einzelnen
Aufgaben mit einer maximalen Dauer versehen werden.
Pufferzeiten einplanen: Es sollen etwa 40% der verfügbaren Zeit als Puffer eingeplant
werden, um auch unerwartet eintretenden Ereignissen den möglichen Raum zu verschaffen.
So kann gewährleistet werden, dass die Aufgabenerledigungen nicht beeinflusst werden.
Entscheidungen für Prioritäten: Alle Aufgaben sollen nach Wichtigkeit und Dringlichkeit
geordnet werden. Zur Umsetzung kann es hilfreich sein, Aufgaben zu delegieren oder zu
verschieben.
Nachkontrolle: Eine Nachkontrolle dient der Anpassung zukünftiger Planungen sowie der
Kontrolle über liegengebliebene Aufgaben. Unerledigtes wird erneut delegiert, im weiteren
Zeitplan berücksichtigt oder gelöscht. Die Zeitplanung soll in diesem Schritt reflektiert und
ggf. optimiert werden.