Einsendeaufgabe
Kreativitätstechniken
Aufgabe 1
Was hat Innovation mit Kreativität zu tun?
Kreativität wird oft als schöpferische Kraft dargestellt. Also jener Denkprozess, der es
ermöglicht neue Ideen zu entwickeln. Es wird zwischen ästhetischer und problemlösender
Kreativität unterschieden. Im Zusammenhang mit Innovationen betrachten wir lediglich die
problemlösende Kreativität. Werden neue Ideen aus diesem Einsatzgebiet in den
Arbeitsalltag umgesetzt, werden diese zu Innovationen. Nur durch kreatives Umdenken,
Ideen oder dem Drang/Notwendigkeit etwas verändern zu wollen/müssen können
Innovationen entstehen.
Aufgabe 2
Erläutern Sie kurz die vier Stufen des kreativen Prozesses.
Nach Wallas kann man den kreativen Prozess in vier Phasen unterteilen:
Präparationsphase
Diese Phase beginnt mit dem Wissen über ein zu behebendes Problem oder ein zu
erreichendes Ziel bzw. Projekt. Es ist wichtig die so viele Informationen zu sammeln wie
möglich, um keine voreiligen „Schnellschuss-Lösungen“ zu kreieren. Eine genaue Analyse
hilft das Problem von mehreren Ebenen zu betrachten. Die gesammelten Informationen
sollten strukturiert und visualisiert werden. Erst dann ist das stellen einer sinnvollen und
umfassenden Problemfragestellung und der Übergang in die Inkubationsphase möglich.
Inkubationsphase
Nachdem das Problem in Form einer Fragestellung erarbeitet wurde, geht es nun darum die
Ideen und Informationen reifen zu lassen. Oftmals wird unterschätzt, wie wichtig es ist „zur
Ruhe“ zu kommen und somit genug Raum für Ideen zu schaffen. Es geht darum
unterbewusst verschiedene Einflüsse und Lösungswege zusammenzuführen, um den
„kreativen Sprung“ zum „Aha-Effekt“ zu schaffen.
Illuminationsphase
In dieser Phase kommt es zum Ideenblitz, einem Aha-Effekt oder dem plötzlichen Heureka.
Plötzlich ist die Lösungsidee da und präsentiert sich meist in einer alltäglichen Situation
während des Duschens, eines Spaziergangs oder dem Einkaufen. Diese Lösungsidee kann
initial wirken und der Auslöser zu vielen weiteren Ideen sein, unter welchen man mit Hilfe der
in der Präparationsphase aufgestellten Aspekte die geeignetste Lösung finden kann. Es
sollte auch immer ein neuer Lösungsansatz vertreten sein, welcher nicht den bisherigen
Vorgehensweisen entspricht.
Seite1 PFH-Private Hochschule Göttingen 03.01.2022