Ethik Abitur Lernzettel
Q2.1 Kantische Ethik
Grundlagen der kantischen Ethik Freiheit
• Deontologie = P ichtethik Praktische Freiheit
• freies, uneingeschränktes Handeln
• ,,Das Richtige“ wird über ,,dem Guten“
gewählt
Positive Freiheit
• Handlung steht im Fokus und nicht ihre • Möglichkeit, den eigenen Willen
Konsequenz durch den kategorischen Imperativ
zu bestimmen 
• Mensch ist vernünftiges & autonomes
Wesen
Negative Freiheit
• Autonomie = Mensch kann unabhängig • freies Handeln vor der Willkür der
von anderen Menschen handeln Neigung
• Befreiung von körperlichen Trieben
• Vernunft = Der Mensch soll mit Vernunft und Entscheidungen unabhängig
erkennen, was moralisch richtig ist von ihnen
• Objektivität & P icht zentraler Aspekt
Innerer Freiheitsgebrauch
• bezieht sich auf moralische
Einstellung & Festlegung durch
Maxime
Äußerer Freiheitsgebrauch
• bezieht sich auf Handlungen, die
im gesellschaftlichen Umfeld
getätigt werden
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,Ethik Q2
Pflicht & Neigung Der kategorische Imperativ
P icht: hat moralischen Wert ,,Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du
(,,Notwendigkeit einer Handlung aus zugleich wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz
Achtung für das [moralische] Gesetz“) werde“ (Universalgesetzformel)
> ,,äußere“ P ichten: gesellschaftlich > kategorisch = ausnahmslos & immer gültig
hervorgebrachte P ichten > nicht auf ein Ziel gerichtet
> Sittengesetz : dient als Grundlage zur Bestimmung
> ,,innere“ P ichten: persönliche der Moralität einer Handlung
Überzeugung der Einhaltung > Maxime: Handlungsanweisungen, Gebote & Verbote
• Die goldene Regel
Neigung: individuell ,,Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch
> p ichtmäßige Handlung: aus Neigung oder keinem anderen zu“
P icht ausgeführt
• Der hypothetische Imperativ
> aus Neigung führt man Handlungen aus, > Handlungsau orderungen, die sich an ein Ziel
an denen man Interesse zeigt = Heteronomie richten
(Abhängigkeit) = unmoralische Handlung, da > Moralität der Handlung ist zweitrangig
kein sittlicher Wert vorhanden
• Naturgesetzformel
> Handlungen aus P icht = Autonomie ,,Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch
(Selbstgesetzgebung) = Person befreit sich deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetz werden
von ihrer Neigung, um aus P icht zu handeln sollte“
> Maxime sind Ausgangspunkt
> Person muss so handeln, als würde die Maxime
durch ihren Willen zu einem Gesetz werden 
Handlung
• Menschheitszweckformel
,,Der Mensch darf niemals als bloßes Mittel zum Zweck
Pflichtwidrig
verwendet werden“
Pflichtmäßig
> Menschen immer als Zweck an sich selbst und nicht
als Mittel verstehen
aus Neigung aus Pflicht
Heteronomie Autonomie
unmoralisch sittliche Werte =
moralisch
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,Ethik Q2
Menschenwürde nach Kant
• Menschenwürde steht an oberster Stelle
• Unterscheidung zwischen Preis & Würde
• Dinge mit einem Preis: austauschbar, ersetzbar
• Mensch ist nicht austauschbar: Wert ist nicht abhängig von Leistung / Nutzen
• Mensch = autonomes Wesen = besitzt absoluten Wert = darf nicht
instrumentalisiert werden
• Menschen setzen sich selbst Gesetze, weil sie autonome Wesen sind
• Würde richtet sich auf keinen bestimmten Zweck
Wichtige Begriffe
Selbstgesetzgebung: mittels kategorischem Kategorischer Imperativ: Handlungsanweisung für
Imperativ Regeln für moralisches Handeln aufstellen moralisch richtige Handlungen (Verallgemeinerung der
Maxime)
Der gute Wille: Handlungen können auch als gut
bewertet werden, wenn ihre Konsequenzen negativ Hypothetischer Imperativ: Handlungsanweisung für
sind, da sie mit gutem Willen geschehen sind  konkrete Handlung (kein moralischer Charakter: ,,wenn
x, dann muss ich y machen“)
Freiheit: Uneingeschränkte Handlungsmöglichkeit
(physisch, psychisch)  Zwecke: im Reich der Zwecke gesammelt,
Beweggrund einer Handlung
Positive Freiheit: Freiheit zu entscheiden
Selbstzweck: benötigt keinen anderen Zweck, da
Negative Freiheit: Freiheit von der Willkür anderer Subjekt der Handlung selbst der Zweck ist
oder der eigenen Triebe
Preis: relativer Wert einer Sache, Gegenwert ist
Innerer Freiheitsgebrauch: Freiheit ausüben, ermittelbar (Geldbetrag)
Maxime eigenständig zu wählen (kognitiv) 
(Reine) Vernunft: Nach Kant Grundlage aller
Äußerer Freiheitsgebrauch: Handlungen im Entscheidungen, in jedem Menschen vorhanden
gesellschaftlichen Rahmen (physisch)
Autonomie: Eigenständiges Handeln (sich selbst
Sittengesetz: Gesamtheit der moralischen Gesetze aufstellen)
Handlungen, Prüfverfahren: kategorischer Imperativ
Heteronomie: Fremdbestimmtes Handeln (durch
Maxime: Handlungsanweisungen, Gebote und Triebe oder andere Ein üsse)
Verbote 
fl
, Ethik Q2
Q2.2 Utilitarismus
Utilitarismus Jeremy Bentham: Quantitativer Utilitarismus
• Kernidee: das was das allgemeine Glück • Handeln ist darauf ausgelegt, Freude zu
fördert, ist moralisch richtig vermehren & Leid zu verhindern
• Folgen einer Handlung sind entscheidend, nicht
die Handlung selbst • Freude & Leid sind Maßstab für ,,richtig“
• 4 Prinzipien des Utilitarismus: & ,,falsch“
Konsequenzenprinzip: • Prinzip der Nützlichkeit: Freude
Nur die Folgen einer Handlung zählen; Gut ist, was vermehren & Leid verhindern
gute Folgen hat
• Folgenprinzip: wird Glück gefördert oder
Hedonistisches Prinzip: minimiert ?
Glück = Maximierung von Lust & Minimierung von
Leid • Hedonistisches Kalkül:
1. Intensität: Wie stark ist das Vergnügen ?
Universalistisches Prinzip: 2. Dauer: Wie lange hält es an ?
Nicht nur ich bin wichtig, alle Menschen zählen 3. Sicherheit: Wie sicher tritt es ein ?
gleich 4. Nähe: Wie bald tritt es ein ?
5. Fruchtbarkeit: Führt es zu weiterem
Utilitätsprinzip: Vergnügen
Gut ist, was für möglichst viele Menschen das Beste 6. Ausmaß: Wie viele Menschen sind
bringt betro en ?
Kritik an Benthams Utilitarismus
• Unklar, wer alles berücksichtigt werden soll
• Folgen & Zukunft schwer vorhersehbar
• Hedonistisches Kalkül oft schwer anzuwenden
• Jede Freude zählt gleich viel —> problematisch
• Mill verbessert Benthams Utilitarsimus durch höhere & tiefere Freuden
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