Klinische Psychologie I
Angststörungen II
4. Generalisierte Angststörung
Generalisierte Angststörung
Kernsymptom: übermäßige Sorgen über eine Vielzahl von Ereignisse oder Aktivitäten;
Sorgenketten
= „frei flottierende Angst“
Betroffene fühlen sich ruhelos, ständig angespannt, werden schnell müde, können
sich nicht konzentrieren, leiden an Muskelverspannungen und haben Schlafprobleme
Die meisten Personen können ihrem Alltag trotzdem nachkommen
, Klinische Psychologie I
Epidemiologie
LZP:3–5%
12-M.-P.: 2 – 4%
Erkrankungsgipfel: 30 – 35. Lbj.; häufigste Angststörung bei älteren Personen
GAS ist häufiger als Panikstörung und Zwangsstörung
Frauen doppelt so häufig wie Männer betroffen
Störung tritt vermehrt bei unverheirateten Personen und bei geringem
sozioökonomischem Status auf
Höchste Komorbiditätsraten:
o Affektive Störungen (71,6%)
o IrgendeineAngststörung:57,8%
Beginn und Verlauf
Hausarzt diagnostiziert Störung nur in wenigen Fällen zutreffend (bei 2/3 der
Betroffenen erfolgt Fehldiagnose!)
o Verdachtsdiagnose häufig schwere Depression oder gar beginnende
Schizophrenie; häufig auch „Abstempelung“ als >>hypochondrisch<< oder
>>hysterisch<<
o fachspezifische Versorgung erreichen die Patienten nicht werden zu „high
utilizern“ von Gesundheitseinrichtungen
kann in allen Altersbereichen auftreten
Verlauf ohne Behandlung meist chronisch!
Diagnostische Kriterien
Angststörungen II
4. Generalisierte Angststörung
Generalisierte Angststörung
Kernsymptom: übermäßige Sorgen über eine Vielzahl von Ereignisse oder Aktivitäten;
Sorgenketten
= „frei flottierende Angst“
Betroffene fühlen sich ruhelos, ständig angespannt, werden schnell müde, können
sich nicht konzentrieren, leiden an Muskelverspannungen und haben Schlafprobleme
Die meisten Personen können ihrem Alltag trotzdem nachkommen
, Klinische Psychologie I
Epidemiologie
LZP:3–5%
12-M.-P.: 2 – 4%
Erkrankungsgipfel: 30 – 35. Lbj.; häufigste Angststörung bei älteren Personen
GAS ist häufiger als Panikstörung und Zwangsstörung
Frauen doppelt so häufig wie Männer betroffen
Störung tritt vermehrt bei unverheirateten Personen und bei geringem
sozioökonomischem Status auf
Höchste Komorbiditätsraten:
o Affektive Störungen (71,6%)
o IrgendeineAngststörung:57,8%
Beginn und Verlauf
Hausarzt diagnostiziert Störung nur in wenigen Fällen zutreffend (bei 2/3 der
Betroffenen erfolgt Fehldiagnose!)
o Verdachtsdiagnose häufig schwere Depression oder gar beginnende
Schizophrenie; häufig auch „Abstempelung“ als >>hypochondrisch<< oder
>>hysterisch<<
o fachspezifische Versorgung erreichen die Patienten nicht werden zu „high
utilizern“ von Gesundheitseinrichtungen
kann in allen Altersbereichen auftreten
Verlauf ohne Behandlung meist chronisch!
Diagnostische Kriterien