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Klassifikationssysteme

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Klinische Psychologie I


Klassifikationssysteme
Hintergrund




1. Klassifikation & klassifikatorische Diagnostik
2. Klassifikationssysteme
3. Gruppenarbeit – Klassifikationssysteme
4. Verfahren zur Klassifikation psychischer Erkrankungen
5. Fazit: Lernziele

01 Klassifikation & Klassifikatorische Diagnostik
Definition „Klassifikation“
Mit dem Begriff „Klassifikation“ bezeichnet man im Allgemeinen die Einordnung von
Phänomenen, die bestimmte gemeinsame Merkmale haben, in ein nach Klassen gegliedertes
System.

Im Rahmen des diagnostischen Prozesses werden bestimmte Merkmale oder Personen in
diagnostische Klassen bzw. in Kategorien eines Klassifikationssystems eingeordnet.
Nosologische Klassifikation
 Nosologie = medizinische Krankheitslehre, Versuch einer eindeutigen und logischen
Unter-, Neben- und Überordnung beschriebener Krankheiten nach einheitlichen
Gesichtspunkten
 in der Nosologie sind folgende Begriffe wichtig im Hinblick auf die Definition von
Krankheiten:
o Einheitlichkeit der Symptome und Syndrome
o Ätiologie (wissenschaftliche Erklärung der Entstehung einer Krankheit)
o Pathogenese (Gesetzmäßigkeiten des weiteren Verlaufs)
o Differenzialdiagnose (Abgrenzung eines Krankheitsbilds von einem anderen)
 nach diesen nosologischen Kriterien werden Krankheiten wie auch psychische
Störungen i.d.R. beschrieben und voneinander abgegrenzt

 Idealziel einer nosologischen Klassifikation: ein ebenso logisches wie natürliches und
zugleich vollständiges System der Krankheiten
 Bleibt aber auf vielen Gebieten der Medizin und v.a. bei psychischen Störungen
aufgrund der in vielen Bereichen noch unvollständigen Erkenntnisse unerreicht!

, Klinische Psychologie I

02 Klassifikationssysteme




Notwendigkeit von Klassifikationssystemen
 Emil Kraepelin (1883) entwickelte das erste einflussreiche Klassifikationssystem für
gestörtes Verhalten
 Kategorien und Hierarchien beeinflussen die aktuellen Systeme!
 bis 1950: mehrere Hundert verschiedene und inkompatible Klassifikationssysteme
mit unterschiedlichen Einteilungskriterien, Gewichtung, Ausformulierung der
Syndrome, etc.
 Probleme:
o 1950er: mangelnde Reliabilität psychiatrischer Diagnosen
o kaum einheitliche und verlässliche Kommunikation möglich
o internationale Forschung deutlich erschwert
 Wendepunkt: 1980 Einführung des US-amerikanischen DSM-III
 erstmals ein neuartiges diagnostisches Klassifikationsmanual
 radikaler Paradigmenwechsel im Vergleich zu früheren Systemen
 methodologische Neuerungen im Vordergrund, mit dem Ziel der Verbesserung der
Reliabilität auf allen Ebenen des diagnostischen Prozesses
 übergeordnetes Ziel: längerfristig angestrebte Validität


Zielsetzung durch ICD-10 und DSM-IV
 Verbesserung der diagnostischen Reliabilität durch operationalisierte Diagnostik
o Konkrete und detaillierte Kriterien (Verhaltensauffälligkeiten, Symptome, Zeit-
und Verlaufsmerkmale, soziale Kennzeichen, Schweregrad)
o Entscheidungsregeln (Algorithmen) mit Hilfe von Ein- und Ausschlusskriterien
 Verzicht auf umstrittene ätiologische und theoretische Modelle
o Wissenschaftliche Orientierung
o Deskriptiver Ansatz
o Breitere Akzeptanz bei Berufsgruppen unterschiedlicher Orientierung
o Breite Anwendbarkeit für klinische, administrative und wissenschaftliche
Zwecke
ICD-10
 Relevant für alle Gesundheitssysteme der Welt --> Kodierung dient Dokumentations-
und Abrechnungszwecken (§§ 295 und 301 Sozialgesetzbuch V) -->jede aufgeführte
Krankheit hat einen „Verschlüsselungscode“, z.B. Soziale Phobie = F40.1
 Aufnahme des DSM-III-Ansatzes, jedoch keine Äquivalenz
 Optional: ICF zur Klassifikation und Beschreibung von auftretenden Einschränkungen
und Funktionsstörungen im Rahmen psychischer Störungen

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