GRUNDLAGEN UND INSTRUMENTE DES PERSONALWESENS
Personalpapiere
Allgemeine Daten= Nachname, Vorname, Geburtsdatum
Steueridentifikationsnummer -> Lohnsteuerbescheinigung
Sozialversicherungsnummer -> Beiträge, Rentenansprüche
Mitgliedsbescheinigung Krankenkasse -> stellt sicher das der Mitarbeiter versichert ist
Bankverbindung -> Gehalt
Je nach Berufsfeld -> Führungszeugnis -> Nachweis ärztlicher Untersuchung
Unterlagen werden in Personalakte gespeichert -> Einsicht in Personalakte, Mitarbeiter darf jederzeit wis-
sen, was in seiner Akte steht
Personalentwicklung=
Beschäftigte weiterentwickeln, Arbeitsleistung / Arbeitsqualität -> erhalten / verbessern = Maßnahmen,
durch welche der Beschäftigte besser werden soll, gehören zur Personalentwicklung
Aus- und Weiterbildung
Ausbildung -> neues Wissen, neue Kenntnisse
Weiterbildung -> weitere Kenntnisse erlernen
Führungskräfteentwicklung= Nachwuchskräfte werden vorbereitet -> Führungsaufgaben / Leitungspositi-
onen
Stellen mit besonderen Anforderungen
Personalabteilung= Umgang zwischen Mitarbeitern, wer arbeitet, mit wem, wer hat wann Mitarbeiterge-
spräch, wer wird befördert
Wichtig= Unternehmen kann sich weiterentwickeln, bleibt wettbewerbsfähig
Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten
Fortbildung und Umschulung
Unterschied= Fortbildung -> lernen für den jetzigen Beruf
Umschulung -> lernen für einen anderen Beruf
Fortbildung= Wissen erweitern, auf aktuellen Stand bleiben, Anpassung an Entwicklung der Arbeitswelt
1. Beruf besser ausüben 2. Qualifikation für höhere Position 3. Kann Beförderung ermöglichen
Anspruch-> nach sechs Monaten -> bezahlte Freistellung für Fortbildung -> fünf Tage pro Jahr (jedes Bun-
desland, anders) -> an bestimmten Bildungszentren, Fachschulen, Industrie- und Handelskammern
Umschulung= Kenntnisse für anderen Beruf -> Berufskrankheit / Arbeitsunfall -> kosten trägt Berufsgenos-
senschaft
Träger-> Agentur für Arbeit, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Kammern, Betriebe
,Beurteilungssysteme
Allgemein= Bewertung von Arbeitsqualität, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit = Wissen was erwartet wird, wo
man sich verbessern kann
Leistungsbeurteilung= Ziele erreicht, wie mache ich meine Arbeit
-> jährliches Mitarbeitergespräch= Was läuft gut, wo verbessern
Potentialbeurteilung= Was in Zukunft erreichen -> mehr Verantwortung übernehmen, Führungsposition?
-> hilft bei Karriereplanung
360-Grad-Feedback= von verschiedenen Personen, Kolleginnen/Kollegen, Kunden -> Bild von Leistung
und Stärken
Ich kann auch Firma und Vorgesetzte auch Beurteilen
Stellenbeschreibung= Bezeichnung, Aufgaben -> was nicht drinnen steht, sind nicht meine Tätigkei-
ten, benötigte Qualifikationen, Hierarische / organisatorische Ebene
Stelle= kleinste organisatorische Einheit in einem Betrieb
Stellenbeschreibung= enthält die wichtigsten Informationen
Belehrung= Hinweis auf Fehlverhalten, keine Kündigung
Ermahnung= Hinweis auf Fehlverhalten, mehr Nachdruck, keine Kündigungsandrohung
Abmahnung
Funktionen=
1. Rügefunktion -> Hinweis auf Fehlverhalten, Vermerk: Datum, Ort und Zeit, Aufforderung zur Ände-
rung
2. Dokumentationsfunktion -> meist schriftlich, in Personalakte hinterlegt
3. Warnfunktion -> Hinweis auf Konsequenz (z. B. Kündigung)
Kündigung
Ordentliche Kündigung= Betriebsbedingte Kündigung -> Wegfall des Arbeitsplatzes -> Ursachen: in-
nerbetrieblich, außerbetrieblich -> Prüfung, ob Kündigung notwendig
Personenbedingte Kündigung -> Grund in Person des AN -> beschränkte Einsatzfähigkeit und Leis-
tungsfähigkeit -> Prüfung: Störung erheblich?, Überbrückungsmaßnahmen?, Versetzung möglich? -> zu-
stand des AN muss langfristig gleichbleiben
Verhaltensbedingte Kündigung -> verstoß gegen Pflichten, oder betriebliche Ordnung -> AG, muss ver-
sucht haben, Verhalten zu korrigieren -> je nach schwerer, außerordentlicher Kündigung
Kündigungsfristen= vier Wochen zum 15. oder am Ende eines Kalendermonats, Probezeit: zwei Wochen
außerordentliche Kündigung= fristlos mit wichtigem Grund, Einhaltung unzumutbar, Zeit zwischen Grund
und Kündigung höchstens zwei Wochen
, Personalkosten= Ausgaben für Mitarbeiter -> Löhne und Gehälter, Sozialabgaben, Versicherungen, wei-
tere Leistungen = großer Teil der Gesamtkosten, Beeinflussen... ob Unternehmen gesund ist, ob es wettbe-
werbsfähig ist
Wie Einsparung:
Arbeitsprozesse optimieren -> Personalbedarf senken -> weniger Personal, weniger kosten
Arbeitszeiten überprüfen und anpassen -> Mitarbeiter können flexibel arbeiten -> nutzen Arbeitszeit besser,
sind produktiver, reduziert Überstunden
Outsourcing -> Auslagern von Prozessen an externe Dienstleister (Logistikabteilung)
Nachteil: Kündigung, weil Arbeit wegfällt -> geringe Motivation, geringe Qualität, schwächere Wettbe-
werbsfähigkeit
Zeugnisse
Arbeitsverhältnis endet -> Lohnsteuerübersicht, Arbeitszeugnis
Arbeitszeugnis
Rechtliche Grundlagen: Jeder hat Recht auf Arbeitszeugnis -> Azubi § 16 BBiG
-> Arbeitnehmer § 630 BGB
Arten:
Einfaches Zeugnis -> Art und Dauer der Beschäftigung, Erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten (Azubi)
Qualifiziertes Zeugnis -> Verhalten und Leistung !Ausstellung nur auf ausdrücklichen Wusch!
Zeugniscodes=
Sehr gute Bewertung (1) -> Superlative, Worte wie stets, zu jeder Zeit, immer, vollsten Zufriedenheit
Gute Bewertung (2) -> abgeschwächte Superlative, stets, volle Zufriedenheit
Befriedigende Bewertung (3) -> weiter abgeschwächte Superlative, vollen Zufriedenheit
Ausreichende Bewertung (4) -> ohne Adjektive
mangelhafte (5) oder ungenügende (6) Bewertung -> einschränkende Floskeln
Zeugniserstellung= Beurteilungsbogen an Vorgesetzten geben, ausfüllen lassen -> Zeugnis formulieren
-> unterschreiben lassen -> Zeugnis aushändigen / zuschicken