Völkern
- Zusammenschluss mehrerer Stammesgruppen mit
1. DIE MEROWINGER:
Chlodwigs Taufe unterschiedlicher Identität, aber gemeinsamer Tradition à
keine geschlossene polit. Einheit, sondern mehrere Gruppen
Vorgeschichte
unter eigenen Anführern
Überblick (Becher)
- Oftmals als Truppenteile und Heerführer in römischen
Diensten tätig
àAkkulturation: starke Beeinflussung der Franken durch die
politischen und militärischen Strukturen der Römer
- Franken ließen sich nach und nach in die Gebiete des heutigen
Belgiens und nördlichen Frankreichs nieder
- Mitte des 4. Jhdts.: Salier an der Spitze der Franken
Quelle: Bischof Gregor von Tours „Zehn Bücher Geschichten“
über die Geschichte der Franken (6. Jhdt.)
o Franken kamen scheinbar aus Pannonien
Die Franken o Franken zogen an und über den Rhein und dann nach
- Erstmals in der Mitte des 3. Jhdt. in römischen Quellen „Throingien“
- Bezeichnung für eine Gruppe von Stämmen, die im Rhein- o Vergleich mit den Goten
Weser-Rum als Nachbarn der röm. Provinz siedelten, u.a.
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,Geschichtsschreiber Fredegar (7. Jhd.) Die Merowinger
o Franken seien aus Troja an den Rhein gezogen Stammtafel
o Vergleich mit der uralten Herkunft der Römer
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,Das Reich der Merowinger - Königsgeschlecht der Franken vom 5. Jhdt. bis 751, abgelöst
vom Geschlecht der Karolinger
- Historische Epoche des Übergangs von der Spätantike zum
Frühmittelalter im gallisch-germanischen Raum wird
retrospektiv Merowingerzeit genannt
- Gregor von Tours: Salier zunächst Chlodio und dann dessen
Sohn Merowech beherrscht, der sich aber in anderen
zeitgenössischen Quellen nicht nachweisen lässt.
- Benannt nach dem salfränkischen Kleinkönig Merowech
àMythologisierung der frühfränkischen Geschichte:
Merowech war demnach von einem Meeresungeheuer
mit der Gemahlin des salfränkischen Königs Chlodio
gezeugt worden (Fredegar)
- Merowinger waren vermutlich schon im 4. Jhdt. eines der
bedeutendsten fränkischen Geschlechter
o Salfranken sind erstmals in der Mitte des 4. Jhdt. als
führende Gruppe der Franken bezeugt.
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, - Merowinger waren im engeren Sinne das Königsgeschlecht in Nordgallien an, anderen Franken wurden
der Salfranken (beheimatet im Salland) Wohnsitze bei Trier zugewiesen.
- Äußeres Kennzeichen: o Kaiser Konstantin der Große warb die Franken für das
langes, in der Mittel gescheiteltes und an den Schultern röm. Heer an
gelocktes Haupthaar o Integration: Franken konnten auch Karriere im
kaiserlichen Heer machen
- 350: Zusammenbruch der nördlichen Rheinlinie à 355-358
Spätrömische Voraussetzungen: Die Franken und das
Stabilisierung der Lage, einige Franken behielten wohl ihre
Imperium
Wohnsitze links der Rheins (auch Salier)
- Teilweise offensives Vorgehen gegen das römische Imperium - Seit ca. 320 wieder größere militärische Unternehmungen von
seit der Mitte des 3. Jhdt. Franken gegen das Imperium: Besiegen der Eindringlinge und
Bündnisverträge
- 290: Franken profitieren von innenrömischen àFranken kämpften im Bündnis mit den Römern
Auseinandersetzungen, Vordringen auf römischen vergeblich gegen eindringende Vandalen, Alanen und
Reichsboden entlang des Rheins à Erstarken des Imperiums, Sueben
militärischer Widerstand gegen Eindringlinge
àZusammenbruch der röm. Grenzverteidigung bis zur
Rheinmündung; erst Mitte der 430er Jahre stabilisiert sich
die Lage
- Zusammenarbeit zwischen Imperium und Franken:
o Kaiser Constantinus I. Chlorus siedelte 294/95
gefangene Franken als Laeten (halbfreie Wehrbauern)
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