lOMoARcPSD|16349605
Hormonsystem
Endokrines System
Umfasst alle Organe und Zellsysteme, die Hormone ( Signalstoffe, Botenstoffe)
produzieren und über Blut- oder Lymphweg an die entfernten Zielzellen entsenden
Drüsen
Organe, die Wirkstoffe bestimmter chemischer Zusammensetzung und physiologischer
Bedeutung bilden und diese abgeben
Endokrine Drüsen
haben keine eigenen Ausführungsgänge, sondern geben die von ihnen
gebildeten Hormone direkt an die Blutbahn ab und haben deshalb eine reiche
Gefäßversorgung
innere Sekretion Inkrete/Hormone
Die Hormone endokriner Drüsen können im Gegensatz zum Nervensystem an
vielen Orten des Körpers gleichzeitig wirken
Endokrine Drüsen stehen in enger funktioneller Beziehung zum vegetativen
Nervensystem
Hypophyse
Epiphyse (Zirbeldrüse)
Schilddrüse
Nebenschilddrüse
Nebenniere
Langerhans-Inseln im Pankreas
Keimdrüsen (Ovarien, Hoden)
Exokrine Drüsen
eigene Ausführgänge
äußere Sekretion Sekrete
Aufgaben des Hormonsystems
Das Hormonsystem dient vor allem der länger dauernden und globalen Steuerung der
Zellfunktionen
Das Nervensystem dient der schnellen und gezielten Informationsübertragung
Aufgaben erfordert vom Hormonsystem
Eine ständige, dem wechselnden Bedarf angepasste Hormon-Bildung
Eine kontrollierte Hormon-Abgabe ans Blut
Eine gesteuerte Hormon-Inaktivierung
Hormone
chemische Botenstoffe, von spezialisierten Zellen in meist sehr geringen Mengen ins
Blut sezerniert werden
wirken auf Stoffwechselvorgänge ihrer Zielzellen
Downloaded by Jan Willemse ()
, lOMoARcPSD|16349605
Sie sind Informationsübertragen zwischen den verschiedenen Zellarten des
Organismus
Endokrinologie = Lehre von den Hormonen und ihren Wirkung
Hormonklassen
Peptidhormone (Hydrophil/wasserlöslich)
Alle Hypothalamus- und Hypophysen-Hormone
Steroidhormone (Lipophil/ fettlöslich)
Alle Sexualhormone, Cortisol, Aldosteron
Aminosäureabkömmlinge (Hydrophil/wasserlöslich)
z.B. Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin
Hormonwirkungen
Hormone regeln in enger Zusammenarbeit mit dem Nervensystem
Stoffwechsel
Ernährung
Wachstum
Körperliche und psychische Entwicklung
Fortpflanzung
Leistungsanpassung
Inneres Milieu des Körpers (Homöostase: Temperaturregulation,
Wassergleichgewicht, Ionenkonzentration)
Die meisten dieser überwiegend vegetativen Funktionen unterstehen der
zentralen Kontrolle des Hypothalamus, der wiederum von höheren
Gehirn-Zentren beeinflusst wird
Transportproteine binden Hormone im Blut und transportieren diese zu den Zielzellen
Hormonwirkung auf Zielzellen
3 Mechanismen:
Kontrolle der Geschwindigkeit von Enzymreaktionen
Kontrolle des Transports von Ionen/ Molekülen durch Zellmembranen
Kontrolle der Genexpression und damit Synthese von Proteinen
Hormon-Zellkontakt
Wasserlösliche Hormone (Peptidhormone) binden an Rezeptoren an Zellaußenseite der
Zielzellen können Zellmembran nicht passieren
first (Hormon) und second (hier: cAMP) messenger Änderung der
Enzymaktivität
Fettlösliche Hormone (Steroidhormone) übergeben ihre Informationen an
intrazelluläre Rezeptoren der Zielzellen können Zellmembran passieren
Steuerung der Transkription Genaktivierung Enzymsynthese
Hormon –Rezeptor Komplex
Downloaded by Jan Willemse ()
Hormonsystem
Endokrines System
Umfasst alle Organe und Zellsysteme, die Hormone ( Signalstoffe, Botenstoffe)
produzieren und über Blut- oder Lymphweg an die entfernten Zielzellen entsenden
Drüsen
Organe, die Wirkstoffe bestimmter chemischer Zusammensetzung und physiologischer
Bedeutung bilden und diese abgeben
Endokrine Drüsen
haben keine eigenen Ausführungsgänge, sondern geben die von ihnen
gebildeten Hormone direkt an die Blutbahn ab und haben deshalb eine reiche
Gefäßversorgung
innere Sekretion Inkrete/Hormone
Die Hormone endokriner Drüsen können im Gegensatz zum Nervensystem an
vielen Orten des Körpers gleichzeitig wirken
Endokrine Drüsen stehen in enger funktioneller Beziehung zum vegetativen
Nervensystem
Hypophyse
Epiphyse (Zirbeldrüse)
Schilddrüse
Nebenschilddrüse
Nebenniere
Langerhans-Inseln im Pankreas
Keimdrüsen (Ovarien, Hoden)
Exokrine Drüsen
eigene Ausführgänge
äußere Sekretion Sekrete
Aufgaben des Hormonsystems
Das Hormonsystem dient vor allem der länger dauernden und globalen Steuerung der
Zellfunktionen
Das Nervensystem dient der schnellen und gezielten Informationsübertragung
Aufgaben erfordert vom Hormonsystem
Eine ständige, dem wechselnden Bedarf angepasste Hormon-Bildung
Eine kontrollierte Hormon-Abgabe ans Blut
Eine gesteuerte Hormon-Inaktivierung
Hormone
chemische Botenstoffe, von spezialisierten Zellen in meist sehr geringen Mengen ins
Blut sezerniert werden
wirken auf Stoffwechselvorgänge ihrer Zielzellen
Downloaded by Jan Willemse ()
, lOMoARcPSD|16349605
Sie sind Informationsübertragen zwischen den verschiedenen Zellarten des
Organismus
Endokrinologie = Lehre von den Hormonen und ihren Wirkung
Hormonklassen
Peptidhormone (Hydrophil/wasserlöslich)
Alle Hypothalamus- und Hypophysen-Hormone
Steroidhormone (Lipophil/ fettlöslich)
Alle Sexualhormone, Cortisol, Aldosteron
Aminosäureabkömmlinge (Hydrophil/wasserlöslich)
z.B. Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin
Hormonwirkungen
Hormone regeln in enger Zusammenarbeit mit dem Nervensystem
Stoffwechsel
Ernährung
Wachstum
Körperliche und psychische Entwicklung
Fortpflanzung
Leistungsanpassung
Inneres Milieu des Körpers (Homöostase: Temperaturregulation,
Wassergleichgewicht, Ionenkonzentration)
Die meisten dieser überwiegend vegetativen Funktionen unterstehen der
zentralen Kontrolle des Hypothalamus, der wiederum von höheren
Gehirn-Zentren beeinflusst wird
Transportproteine binden Hormone im Blut und transportieren diese zu den Zielzellen
Hormonwirkung auf Zielzellen
3 Mechanismen:
Kontrolle der Geschwindigkeit von Enzymreaktionen
Kontrolle des Transports von Ionen/ Molekülen durch Zellmembranen
Kontrolle der Genexpression und damit Synthese von Proteinen
Hormon-Zellkontakt
Wasserlösliche Hormone (Peptidhormone) binden an Rezeptoren an Zellaußenseite der
Zielzellen können Zellmembran nicht passieren
first (Hormon) und second (hier: cAMP) messenger Änderung der
Enzymaktivität
Fettlösliche Hormone (Steroidhormone) übergeben ihre Informationen an
intrazelluläre Rezeptoren der Zielzellen können Zellmembran passieren
Steuerung der Transkription Genaktivierung Enzymsynthese
Hormon –Rezeptor Komplex
Downloaded by Jan Willemse ()