Wie war die geschichtliche Entwicklung
der gender–gerechten Sprache?
Einleitung
Mit der Zeit entwickelt sich, die deutsche Sprache immer weiter. Es entstehen immer
wieder neue Regeln und Sprachgebräuche.
Die gender-gerechte Sprache ist einer, dieser neuen Sprachgebräuche.
Im folgenden Text werde ich genauer auf meine Podcast Frage „ Wie war die
geschichtliche Entwicklung der gender-gerechten Sprache“, eingehen.
Frauenbewegung
Das „Gendern“ in Deutschland nahm, mit der Frauenbewegung in den 1970er Jahren
seinen Lauf. Zu den Forderungen der damaligen Feminismus-Welle gehörte, das
verlangen nach Gleichstellung der Geschlechter in der Sprache. In den 1970er Jahren
fingen nämlich immer mehr Frauen an zu studieren. Die Problematik bestand darin, dass
die Frauen sich nicht angesprochen fühlten.1 Beispielsweise wurde bei Stellenanzeigen
das so genannte generische Maskulin verwendet. „Das generische Maskulinum fasst
Frauen unter Männern zusammen. Es ist nicht geschlechtsneutral, denn es macht Frauen
sprachlich und kognitiv unsichtbar.2 (ebd. S.76)
Im Jahre 1993 wurde, die gender-gerechte Sprache im Gesetzbuch festgelegt.
Laut dem Gesetz heißt es: „Gesetze und andere Rechtsvorschriften sollen sprachlich der
Gleichstellung von Frauen und Männern Rechnung tragen. Im dienstlichen Schriftverkehr
ist auf die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu achten. In
Vordrucken sind geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen zu verwenden. Sofern
diese nicht gefunden werden können, sind die weibliche und die männliche Sprachform zu
verwenden.“ 3
1 Anne Betten: Sprachgeschichte: ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, Teil 2,Walter de Gruyter
Verlag , 1998
2 Hilke Elsen: Gender- Sprache - Stereotype: Geschlechtersensibilität in Alltag und Unterricht. UTB Verlag, 2020
3 Landesgleichstellungsgesetz NRW (LGG) § 4, Abschnitt I,GV. NRW. 1999
der gender–gerechten Sprache?
Einleitung
Mit der Zeit entwickelt sich, die deutsche Sprache immer weiter. Es entstehen immer
wieder neue Regeln und Sprachgebräuche.
Die gender-gerechte Sprache ist einer, dieser neuen Sprachgebräuche.
Im folgenden Text werde ich genauer auf meine Podcast Frage „ Wie war die
geschichtliche Entwicklung der gender-gerechten Sprache“, eingehen.
Frauenbewegung
Das „Gendern“ in Deutschland nahm, mit der Frauenbewegung in den 1970er Jahren
seinen Lauf. Zu den Forderungen der damaligen Feminismus-Welle gehörte, das
verlangen nach Gleichstellung der Geschlechter in der Sprache. In den 1970er Jahren
fingen nämlich immer mehr Frauen an zu studieren. Die Problematik bestand darin, dass
die Frauen sich nicht angesprochen fühlten.1 Beispielsweise wurde bei Stellenanzeigen
das so genannte generische Maskulin verwendet. „Das generische Maskulinum fasst
Frauen unter Männern zusammen. Es ist nicht geschlechtsneutral, denn es macht Frauen
sprachlich und kognitiv unsichtbar.2 (ebd. S.76)
Im Jahre 1993 wurde, die gender-gerechte Sprache im Gesetzbuch festgelegt.
Laut dem Gesetz heißt es: „Gesetze und andere Rechtsvorschriften sollen sprachlich der
Gleichstellung von Frauen und Männern Rechnung tragen. Im dienstlichen Schriftverkehr
ist auf die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu achten. In
Vordrucken sind geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen zu verwenden. Sofern
diese nicht gefunden werden können, sind die weibliche und die männliche Sprachform zu
verwenden.“ 3
1 Anne Betten: Sprachgeschichte: ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, Teil 2,Walter de Gruyter
Verlag , 1998
2 Hilke Elsen: Gender- Sprache - Stereotype: Geschlechtersensibilität in Alltag und Unterricht. UTB Verlag, 2020
3 Landesgleichstellungsgesetz NRW (LGG) § 4, Abschnitt I,GV. NRW. 1999