Einführung in die Allgemeine Psychologie II
1. Lernen und Verhalten
Gegenstand und Ziele der Psychologie
Gegenstand der Psychologie sind Verhalten, Erleben und Bewusstsein des Menschen, deren
Entwicklung über die Lebensspanne und deren innere und äußere Bedingungen und Ursachen
Die Ziele der Psychologie als Wissenschaft sind die Beschreibung, die Erklärung und die
Vorhersage des Verhaltens
Gütekriterien wissenschaftlicher Forschung
Psychologie als empirische Wissenschaft
Sammlung von Daten aus denen Rückschlüsse über den Menschen getroffen werden
Die Sammlung und Auswertung der Daten erfolgt nach wissenschaftlichen Gütekriterien
Objektivität
Reliabilität
Validität
Objektivität
Datenerhebung und Auswertung darf nicht durch Erwartungen und Wünsche des/der
Versuchsleiters/in bzw. der Forscher*innen verzerrt werden
Beispiel: Rosenthal-Effekt1 (Versuchsleiter-Effekt)
Problem: Erwartungen (Hoffnungen) des Forschers
Präzise eindeutige Definition der Variablen
Standardisierung der Erhebungsverfahren
Einsatz vorbeugender Maßnahmen gegen Verfälschungen (z.B. Doppelblind-Studien)
Reliabilität
Bezeichnet die Genauigkeit/Zuverlässigkeit der Messung
Wiederholungsmessung sollte zu gleichen Resultaten führen
Validität
Beschreibt die Gültigkeit eines Messverfahrens: Messen wir wirklich das, was wir vorgeben zu
messen?
Der Zusammenhang von Objektivität, Reliabilität und Validität
Objektivität ist die Voraussetzung für Reliabilität und Validität
Validität setzt Reliabilität voraus
Aber: Eine hohe Reliabilität garantiert NICHT gleichzeitig eine hohe Validität
Kausalität, Kovariation und Koinzidenz
Die Psychologie sucht häufig nach systematischen Zusammenhängen zwischen Ereignissen
Kausalität: Ereignis A verursacht Ereignis B
Vorsicht vor Scheinkausalitäten
Kovariation/Korrelation: Zwei Ereignisse treten regelmäßig gemeinsam auf
Aber: Korrelationen lassen KEINE Aussagen über Ursache-Wirkung-Beziehungen zu
1
Erwartungen der VL beeinflussten die Ergebnisse
1. Lernen und Verhalten
Gegenstand und Ziele der Psychologie
Gegenstand der Psychologie sind Verhalten, Erleben und Bewusstsein des Menschen, deren
Entwicklung über die Lebensspanne und deren innere und äußere Bedingungen und Ursachen
Die Ziele der Psychologie als Wissenschaft sind die Beschreibung, die Erklärung und die
Vorhersage des Verhaltens
Gütekriterien wissenschaftlicher Forschung
Psychologie als empirische Wissenschaft
Sammlung von Daten aus denen Rückschlüsse über den Menschen getroffen werden
Die Sammlung und Auswertung der Daten erfolgt nach wissenschaftlichen Gütekriterien
Objektivität
Reliabilität
Validität
Objektivität
Datenerhebung und Auswertung darf nicht durch Erwartungen und Wünsche des/der
Versuchsleiters/in bzw. der Forscher*innen verzerrt werden
Beispiel: Rosenthal-Effekt1 (Versuchsleiter-Effekt)
Problem: Erwartungen (Hoffnungen) des Forschers
Präzise eindeutige Definition der Variablen
Standardisierung der Erhebungsverfahren
Einsatz vorbeugender Maßnahmen gegen Verfälschungen (z.B. Doppelblind-Studien)
Reliabilität
Bezeichnet die Genauigkeit/Zuverlässigkeit der Messung
Wiederholungsmessung sollte zu gleichen Resultaten führen
Validität
Beschreibt die Gültigkeit eines Messverfahrens: Messen wir wirklich das, was wir vorgeben zu
messen?
Der Zusammenhang von Objektivität, Reliabilität und Validität
Objektivität ist die Voraussetzung für Reliabilität und Validität
Validität setzt Reliabilität voraus
Aber: Eine hohe Reliabilität garantiert NICHT gleichzeitig eine hohe Validität
Kausalität, Kovariation und Koinzidenz
Die Psychologie sucht häufig nach systematischen Zusammenhängen zwischen Ereignissen
Kausalität: Ereignis A verursacht Ereignis B
Vorsicht vor Scheinkausalitäten
Kovariation/Korrelation: Zwei Ereignisse treten regelmäßig gemeinsam auf
Aber: Korrelationen lassen KEINE Aussagen über Ursache-Wirkung-Beziehungen zu
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Erwartungen der VL beeinflussten die Ergebnisse