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Analyse Der Hessische Landbote von Georg Büchner

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Analyse "Der Hessische Landbote" von Georg Büchner

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Der Hessische Landbote – Georg Büchner

Der Text „Der Hessische Landbote“ wurde im Juli 1834 in Darmstadt von Georg Büchner verfasst und

von Pastor Friedrich Ludwig Weidig überarbeitet. Zu einer Zeit, in der die Unterschicht mehr und

mehr unterdrückt wurde und die Fürsten sich an ihrem Leid bereicherten, war die Verbreitung

einer revolutionären Schrift äußerst gefährlich. Deshalb wurden die 10.000 Exemplare des

Flugblattes im Geheimen gedruckt.

Thema ist die Unterdrückung des dritten Standes durch den Adel, sowie die Unrechtmäßigkeit der

Regierung der Fürsten, die nur durch den Verrat am Kaiser regieren können.

Sowohl Büchner als auch Weidig bedienen sich einem beinahe hetzerischen Sprachstil und einer

Rhetorik, die den Lesern die Umstände der Zeit deutlich machen. Die klare Wortwahl und der

verständliche Satzbau sorgen dafür, dass Flugblatt zu allen Gleichgesinnten durchdringt und sie die

Intention sofort verstehen.

Das Flugblatt soll dem dritten Stand und dem Besitzbürgertum verdeutlichen, in was für einer

ungerechten Lage sie sich befinden und gleichzeitig dazu aufrufen, gegen die Regierung der Fürsten

vorzugehen.

Adressiert war es an Gleichgesinnte der Unterschicht und des Besitzbürgertums, die vom Adel stark

unterdrückt und ausgenommen wurden. Dies wird bereits im ersten Satz deutlich. Büchner

eröffnet seine Flugschrift mit der Intention: „Dieses Blatt soll dem hessischen Lande die Wahrheit

melden“ (Z.4f). Die Möglichkeit zur Wahrheit wird allerdings direkt eingeschränkt durch die

Aussage, dass wer die Wahrheit sagt oder liest, gehenkt wird (vgl. Z.5f).

Um die Leser vor diesem Schicksal zu schützen, stellt Büchner einige Vorsichtsmaßnahmen auf: Das

Blatt solle außerhalb des Hauses sorgfältig vor der Polizei verwahrt werden (vgl. Z.10f). Dies dient

dem Sinn, dass die Träger des Flugblattes nicht verhaftet werden. Weiter dürfe das Blatt nur an

treue Freunde mitgeteilt werden (vgl. Z.12f). Somit bleibt die Geheimhaltung gesichert. Das Blatt

dürfe außerdem nur heimlich an die weitergegeben werden, denen man nicht trauen könne, wie


Deutsch – Analyse „Der Hessische Landbote“ Georg Büchner Anika Ochel

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, sich selbst (vgl. Z.14f). Diese Vorsichtsmaßnahme beugt vor, dass Gegner des Aufstandes die

Weitergabe des Flugblattes durch einen Anderen nicht bei der Polizei anklagen können. Als

weiteren Punkt, bringt Büchner an, dass wenn bei jemandem das Blatt gefunden werden sollte, er

beteuern solle, er habe es grade zum Kreisrat bringen wollen (vgl. Z.16ff). Als letzte

Vorsichtsmaßnahme nennt der Autor ironisch, wer das Blatt nicht gelesen habe, den treffe

natürlich keine Schuld (vgl. Z.20ff). Somit schützt er die Leser vor einer Bestrafung durch die Polizei;

auch wenn diese sich vermutlich durch die Ausrede, man habe das Flugblatt grade melden wollen,

nicht von einer Strafe hätte abbringen lassen.

Anschließend beginnt Büchner direkt mit der Parole: „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“. Er

bedient sich damit einem Appell, der bereits in der französischen Revolution (1789-1799) die

unterdrückten Bürger zu Aufständen gegen die Obrigkeit angestiftet hat. Eben dieser Intention

folgt auch der Autor des Flugblattes. Es ist also ein kluger Schachzug, die gleiche Parole zu

verwenden, die sich schon einmal als wirkungsvoll erwiesen hat.

Die „Hütten“ stehen als Symbol für den unterdrückten dritten Stand, der zu der Zeit in der das

Flugblatt gedruckt wurde, enorme Abgaben an den Adel leisten mussten und dabei selbst fast

verhungerten. Er hatte keine Rechte und wurde streng überwacht. Die „Paläste“ bilden einen

Gegensatz dazu und symbolisieren den Adel, der die Unterdrückung des Volkes ausübte.

Auch „Friede“ und „Krieg“ bilden in dieser Parole einen Gegensatz. Er ruft dazu auf, die

Unterdrückung zu beenden und gegen die Ungerechtigkeit vorzugehen. Man solle die Armen nicht

noch weiter ausnehmen, um die Reichen weiter zu bereichern.

Auf die Parole folgt eine Erklärung der Situation durch Weidig. Er schreibt: „Im Jahre 1834 siehet es

so aus, … als hätte Gott die Bauern und Handwerker am fünften Tage und die Fürsten und

Vornehmen am sechsten gemacht, und als hätte der Herr zu diesen gesagt: „Herrschet über alles

Getier, das auf Erden kriecht“, und hätte die Bauern und Bürger zum Gewürm gezählt.“ (Z.24ff).

Durch den Konjunktiv wird deutlich, dass Weidig diese Ansicht nicht vertritt. Er macht die Situation

so anschaulich, damit auch das ungebildete Volk es verstehen kann und die Ungerechtigkeit spürt.


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