Inhaltsverzeichnis
1. Stadt & Land
2. Ländliche Räume
3. Strukturen & menschliche Bedürfnisse in Stadt & Land
4. Stadtentwicklung
5. Megacitys, Global Citys & Worldcity Hypothese
6. Armut in Deutschland
7. Leerstandsspirale
8. Demographischer Wandel
9. Migration
10. Mobilität
11. Erwerbsstrukturen
12. Sektoraler Wandel
13. Agglomeration & Cluster
1
,Stadt & Land
Städte
Stadt vs. Landgemeinde nach BBSR:
- Stadt: die Gemeinde hat innerhalb eines Gemeindeverbandes oder die Einheits-
gemeinde selbst hat mind. 5.000 Einwohner oder mind. grundzentrale Funktion
- Landgemeinde: eine dieser Bedingungen tri t auf den Gemeindeverband bzw. die
Einheitsgemeinde nicht zu
Groß-, Mittel-, Kleinstadt nach BBSR:
- Großstadt: mind. 100.000 Einwohner; hat meist oberzentrale Funktion, mind. je-
doch mittelzentrale Funktion
• Große Großstädte: mind. 480.000 Einwohner
• Kleinere Großstädte: < 480.000 Einwohner
- Mittelstadt: 20.000 bis < 100.000 Einwohner oder oberzentraler Funktion mit
mind. 9.000 Einwohner (meist aber mittelzentrale Funktion)
• Große Mittelstadt: mind. 50.000 Einwohner
• Kleine Mittelstadt: < 50.000 Einwohner
- Kleinstadt: 5.000 bis < 20.000 Einwohner oder mind. grundzentrale Funktion mit
mittelzentraler Teilfunktion
• Größere Kleinstadt: mind. 10.000 Einwohner oder oberzentrale Funktion mit
< 9.000 Einwohner
• Kleine Kleinstadt: < 10.000 Einwohner
Chancen:
Von Klein- & Mittelstädten
- Lebensqualität & Wohnumfeld
• Kombination aus städtischer Infrastruktur & ländlicher Ruhe
• Meist geringere Lebenshaltungskosten & Mieten als in Großstädten
• Gute Balance zwischen Urbanität & Nähe zur Natur
2
,- Soziale Strukturen
• Persönlichere, überschaubare soz. Netzwerke
• Weniger Anonymität als in Großstädten, gleichzeitig mehr O enheit als in
kleinen Dörfern
- Infrastruktur
• Grundversorgung (Schulen, medizinische Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten)
oft noch relativ gut vorhanden
• Kultur- & Freizeitangebote besser als auf dem Land, wenn auch begrenzter
als in Großstädten
- Arbeits- & Wirtschaftschancen
• Standort kleiner & mittlerer Unternehmen, teilweise auch „Hidden Champi-
ons“
• Günstigere Standortkosten als in Metropolen
• Chancen durch Zuwanderung (Familien, Homeo ce-Pendler)
- Städtebauliches Potenzial
• Mehr Raum für Experimente: nachhaltige Stadtentwicklung, Verkehrsberuhi-
gung, innovative Wohnkonzepte
Von Großstädten
- Arbeitsmarkt & Wirtschaft
• Breites & vielfältiges Arbeitsplatzangebot, besonders für Hochquali zierte
• Konzentration dynamischer Branchen (Wissensökonomie, Kultur- & Kreativ-
wirtschaft, Start-ups)
• Internationale Vernetzung & Standortvorteile
- Bildung & Kultur
• Hochschulen, Forschungszentren, Weiterbildungseinrichtungen
• Reichhaltiges kult. & soz. Angebot (Museen, Theater, Konzerte, Sport, Gas-
tronomie)
- Infrastruktur & Dienstleistungen
• Sehr gute Versorgung in allen Bereichen (medizinisch, administrativ, kulturell,
Freizeit)
3
, • Meist leistungsfähiger ÖPNV, kurze Wege im urbanen Raum
- Gesellschaftliche Vielfalt
• Hohes Maß an Diversität & Internationalität
• Anziehungskraft für junge, kreative & innovative Bevölkerungsgruppen
• Räume für alternative Lebensstile & Subkulturen
- Zuwanderung
• Starker Zuzug aus dem In- & Ausland
• Internationales Image & Attraktivität als „Global Cities“
Herausforderungen:
Von Klein- & Mittelstädten
- Demographischer Wandel
• Gefahr von Abwanderung (v.a. junger Menschen) → Alterung
• Wanderungsverluste an nahegelegene Großstädte
- Wirtschaftliche Struktur
• Begrenzte Arbeitsmärkte, v.a. für hochquali zierte Beschäftigte
• Abhängigkeit von einzelnen Branchen oder Großbetrieben
- Infrastruktur & Dienstleistungen
• Rückzug von ö entlicher & privater Infrastruktur (Krankenhäuser, Schulen,
ÖPNV)
• Digitalisierung noch lückenhaft (Breitband, 5G)
- Attraktivität & Image
• Oft weniger „Zugkraft“ für junge, mobile & kreative Menschen
• Gefahr, zwischen Großstadt (zu attraktiv) & Land (zu idyllisch) „zerrieben“ zu
werden
Von Großstädten
- Wohnungs- & Immobilienmarkt
• Hohe Mieten & Immobilienpreise → soz. Segregation, Gentri zierung
4
1. Stadt & Land
2. Ländliche Räume
3. Strukturen & menschliche Bedürfnisse in Stadt & Land
4. Stadtentwicklung
5. Megacitys, Global Citys & Worldcity Hypothese
6. Armut in Deutschland
7. Leerstandsspirale
8. Demographischer Wandel
9. Migration
10. Mobilität
11. Erwerbsstrukturen
12. Sektoraler Wandel
13. Agglomeration & Cluster
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,Stadt & Land
Städte
Stadt vs. Landgemeinde nach BBSR:
- Stadt: die Gemeinde hat innerhalb eines Gemeindeverbandes oder die Einheits-
gemeinde selbst hat mind. 5.000 Einwohner oder mind. grundzentrale Funktion
- Landgemeinde: eine dieser Bedingungen tri t auf den Gemeindeverband bzw. die
Einheitsgemeinde nicht zu
Groß-, Mittel-, Kleinstadt nach BBSR:
- Großstadt: mind. 100.000 Einwohner; hat meist oberzentrale Funktion, mind. je-
doch mittelzentrale Funktion
• Große Großstädte: mind. 480.000 Einwohner
• Kleinere Großstädte: < 480.000 Einwohner
- Mittelstadt: 20.000 bis < 100.000 Einwohner oder oberzentraler Funktion mit
mind. 9.000 Einwohner (meist aber mittelzentrale Funktion)
• Große Mittelstadt: mind. 50.000 Einwohner
• Kleine Mittelstadt: < 50.000 Einwohner
- Kleinstadt: 5.000 bis < 20.000 Einwohner oder mind. grundzentrale Funktion mit
mittelzentraler Teilfunktion
• Größere Kleinstadt: mind. 10.000 Einwohner oder oberzentrale Funktion mit
< 9.000 Einwohner
• Kleine Kleinstadt: < 10.000 Einwohner
Chancen:
Von Klein- & Mittelstädten
- Lebensqualität & Wohnumfeld
• Kombination aus städtischer Infrastruktur & ländlicher Ruhe
• Meist geringere Lebenshaltungskosten & Mieten als in Großstädten
• Gute Balance zwischen Urbanität & Nähe zur Natur
2
,- Soziale Strukturen
• Persönlichere, überschaubare soz. Netzwerke
• Weniger Anonymität als in Großstädten, gleichzeitig mehr O enheit als in
kleinen Dörfern
- Infrastruktur
• Grundversorgung (Schulen, medizinische Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten)
oft noch relativ gut vorhanden
• Kultur- & Freizeitangebote besser als auf dem Land, wenn auch begrenzter
als in Großstädten
- Arbeits- & Wirtschaftschancen
• Standort kleiner & mittlerer Unternehmen, teilweise auch „Hidden Champi-
ons“
• Günstigere Standortkosten als in Metropolen
• Chancen durch Zuwanderung (Familien, Homeo ce-Pendler)
- Städtebauliches Potenzial
• Mehr Raum für Experimente: nachhaltige Stadtentwicklung, Verkehrsberuhi-
gung, innovative Wohnkonzepte
Von Großstädten
- Arbeitsmarkt & Wirtschaft
• Breites & vielfältiges Arbeitsplatzangebot, besonders für Hochquali zierte
• Konzentration dynamischer Branchen (Wissensökonomie, Kultur- & Kreativ-
wirtschaft, Start-ups)
• Internationale Vernetzung & Standortvorteile
- Bildung & Kultur
• Hochschulen, Forschungszentren, Weiterbildungseinrichtungen
• Reichhaltiges kult. & soz. Angebot (Museen, Theater, Konzerte, Sport, Gas-
tronomie)
- Infrastruktur & Dienstleistungen
• Sehr gute Versorgung in allen Bereichen (medizinisch, administrativ, kulturell,
Freizeit)
3
, • Meist leistungsfähiger ÖPNV, kurze Wege im urbanen Raum
- Gesellschaftliche Vielfalt
• Hohes Maß an Diversität & Internationalität
• Anziehungskraft für junge, kreative & innovative Bevölkerungsgruppen
• Räume für alternative Lebensstile & Subkulturen
- Zuwanderung
• Starker Zuzug aus dem In- & Ausland
• Internationales Image & Attraktivität als „Global Cities“
Herausforderungen:
Von Klein- & Mittelstädten
- Demographischer Wandel
• Gefahr von Abwanderung (v.a. junger Menschen) → Alterung
• Wanderungsverluste an nahegelegene Großstädte
- Wirtschaftliche Struktur
• Begrenzte Arbeitsmärkte, v.a. für hochquali zierte Beschäftigte
• Abhängigkeit von einzelnen Branchen oder Großbetrieben
- Infrastruktur & Dienstleistungen
• Rückzug von ö entlicher & privater Infrastruktur (Krankenhäuser, Schulen,
ÖPNV)
• Digitalisierung noch lückenhaft (Breitband, 5G)
- Attraktivität & Image
• Oft weniger „Zugkraft“ für junge, mobile & kreative Menschen
• Gefahr, zwischen Großstadt (zu attraktiv) & Land (zu idyllisch) „zerrieben“ zu
werden
Von Großstädten
- Wohnungs- & Immobilienmarkt
• Hohe Mieten & Immobilienpreise → soz. Segregation, Gentri zierung
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