KOGNITIVE ENTWICKLUNG NACH PIAGET
Konstruktivistischen Ansatz
Schemata
Phasenmodell
Förderung
Kritik
Bezug
Phasenmodell
Die Kognitive Entwicklung geschieht in vier aufeinander aufbauenden und universal
beobachtbaren Stadien:
Sensomotorisches Stadium (Geburt – 2 Jahren): Zu Beginn bestehen die
kognitiven Fähigkeiten aus einigen angeborenen Reflexreaktionen (Reiz-Reaktion),
bspw. Saugreaktion, wenn die Flasche an den Mund gesetzt wird. Danach beginnt die
Integration, die angewiesene Stimulierung durch die Umwelt geht in unabhängiges
Verhalten über. Es praktiziert Reaktionen. Ganzheitliche Objekte entstehen erst wenn
verschiedene Reize zu einer Organisation verschmelzen. Ist ein sogenanntes
Objektkonzept entstanden, ist dies nur von kurzer Dauer. Verschwindet ein Objekt
aus dem Gesichtskreis des Kindes ist es verschwunden. Die sogenannte
Objektpermanenz entsteht ca. um das erste Lebensjahr – das Objekt wird dauerhaft
und das Kind sucht danach. Das aktive Experimentieren nimmt zu und das Kind liebt
es, Dinge zu manipulieren (Teddy wegwerfen, weil Mutter es jedes Mal widerholt).
Mit ca. eineinhalb Jahren denkt das Kind an Dinge, auch wenn diese nicht präsent
sind und versucht Verwendungsmöglichkeiten für andere Objekte zu finden – ist im
geringen Grad phantasievoll, schöpferisch und erfinderisch.
Präoperatorisches Stadium (2 Jahre – 7 Jahre): Es ist eine Zeit der extremen
geistigen, sozialen, emotionalen und pädagogischen Veränderung. Ab 2 Jahren sind
Anfänge von Phantasie zu erkennen, das magische Denken beginnt (Kinderbett wird
Boot). Sprache wird eine wichtige symbolische Aktivität, Worte repräsentieren Dinge,
Handlungen können manchmal durch Gedanken ersetzt werden. Die Sichtweise des
Kindes ist höchst egozentrisch. Es steht im Mittelpunkt und kann seine Erfahrungen
nur auf sich beziehen. Die Tendenz, sich nur auf einen Aspekt zu konzentrieren nennt
Piaget Zentrierung. Das Kind erkennt keine Invarianz
(Invarianzproblem/Klassifikationsproblem), Reversibilität oder Erhaltung
(Umschüttversuch).
Konkret – operatorisches Stadium (7 Jahre – 12 Jahre): Ab dem siebten
Lebensjahr begreift das Kind das Prinzip der Konstant oder Erhaltung, heißt, dass
bestimmte Objekte trotz Veränderung andere wahrnehmbare Merkmale nicht
verändert. Zudem hat es einen Zahlenbegriff entwickelt. Allerdings kann es seine
kognitiven Fähigkeiten nur auf konkrete Objekte in seiner Umgebung beziehen, noch
nicht auf einer abstrakten Ebene, bspw. durch Worte.
Konstruktivistischen Ansatz
Schemata
Phasenmodell
Förderung
Kritik
Bezug
Phasenmodell
Die Kognitive Entwicklung geschieht in vier aufeinander aufbauenden und universal
beobachtbaren Stadien:
Sensomotorisches Stadium (Geburt – 2 Jahren): Zu Beginn bestehen die
kognitiven Fähigkeiten aus einigen angeborenen Reflexreaktionen (Reiz-Reaktion),
bspw. Saugreaktion, wenn die Flasche an den Mund gesetzt wird. Danach beginnt die
Integration, die angewiesene Stimulierung durch die Umwelt geht in unabhängiges
Verhalten über. Es praktiziert Reaktionen. Ganzheitliche Objekte entstehen erst wenn
verschiedene Reize zu einer Organisation verschmelzen. Ist ein sogenanntes
Objektkonzept entstanden, ist dies nur von kurzer Dauer. Verschwindet ein Objekt
aus dem Gesichtskreis des Kindes ist es verschwunden. Die sogenannte
Objektpermanenz entsteht ca. um das erste Lebensjahr – das Objekt wird dauerhaft
und das Kind sucht danach. Das aktive Experimentieren nimmt zu und das Kind liebt
es, Dinge zu manipulieren (Teddy wegwerfen, weil Mutter es jedes Mal widerholt).
Mit ca. eineinhalb Jahren denkt das Kind an Dinge, auch wenn diese nicht präsent
sind und versucht Verwendungsmöglichkeiten für andere Objekte zu finden – ist im
geringen Grad phantasievoll, schöpferisch und erfinderisch.
Präoperatorisches Stadium (2 Jahre – 7 Jahre): Es ist eine Zeit der extremen
geistigen, sozialen, emotionalen und pädagogischen Veränderung. Ab 2 Jahren sind
Anfänge von Phantasie zu erkennen, das magische Denken beginnt (Kinderbett wird
Boot). Sprache wird eine wichtige symbolische Aktivität, Worte repräsentieren Dinge,
Handlungen können manchmal durch Gedanken ersetzt werden. Die Sichtweise des
Kindes ist höchst egozentrisch. Es steht im Mittelpunkt und kann seine Erfahrungen
nur auf sich beziehen. Die Tendenz, sich nur auf einen Aspekt zu konzentrieren nennt
Piaget Zentrierung. Das Kind erkennt keine Invarianz
(Invarianzproblem/Klassifikationsproblem), Reversibilität oder Erhaltung
(Umschüttversuch).
Konkret – operatorisches Stadium (7 Jahre – 12 Jahre): Ab dem siebten
Lebensjahr begreift das Kind das Prinzip der Konstant oder Erhaltung, heißt, dass
bestimmte Objekte trotz Veränderung andere wahrnehmbare Merkmale nicht
verändert. Zudem hat es einen Zahlenbegriff entwickelt. Allerdings kann es seine
kognitiven Fähigkeiten nur auf konkrete Objekte in seiner Umgebung beziehen, noch
nicht auf einer abstrakten Ebene, bspw. durch Worte.