Vorlesung: Einführung in die Schulpädagogik und Didaktik
02.11.22
Thema der 1. Vorlesung “Was ist Schulpädagogik?”
1. “Befremdung der eigenen Kultur”
Schule als uns “vertraute Kultur”
- Schulrucksack, Sitzplanordnung, Zeigestock
- Alltagstheorien
- Vorstellungen entwickelt
- Erfahrungswissen, Alltagswissen
- wenig offen für neue Sachverhalte
- unterschiedliche Wissensebenen anzunähern
Herausforderung bzw. Ziel des Studiums:
● Bewusstmachung eigener subjektiven Theorien (Alltagstheorien), ,,blinden
Flecken”
● Unterscheiden lernen zwischen
- subjektiven Erfahrungen
- alltagstheoretischen Vorstellungen
- Programmatik/Konzepten
- empirischen Forschungsergebnissen aus Erziehungswissenschaft
- erziehungswissenschaftlichen Theorien
● Erziehungswissenschaftliche und (fach)didaktische Perspektiven auf den
(vermeintlich) bekannten Gegenstand ,,Schule/Unterricht” kennenlernen und für
das eigene Verstehen, Erklären und Reflektieren schulischer Prozesse nutzen
Beispiel Äußerungen zum Thema Schülerleistungen:
- schlechtere Bewertung aufgrund von Migrationshintergrund (subjektive Erfahrung)
- Schüler die sich anstrengen gleiche Chance (alltagstheoretische Vorstellung)
- Orientierung an Möglichkeiten, Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers; Eröffnung
für alle gleiche Bildungschancen (Programmatik)
- Kinder aus akademischen Familien höhere Chancen (empirisches
Forschungsergebnis)
- Bildungsentscheidungen von Eltern Einfluss auf Bildungswege von Kindern
(theoretischer Erklärungsansatz)
Haltung des Befremdens:
- Distanz zum Beobachter
- nicht nachvollziehend verstanden → methodisch befremdet
- Schule auf Distanz bringen, verfremden
02.11.22
Thema der 1. Vorlesung “Was ist Schulpädagogik?”
1. “Befremdung der eigenen Kultur”
Schule als uns “vertraute Kultur”
- Schulrucksack, Sitzplanordnung, Zeigestock
- Alltagstheorien
- Vorstellungen entwickelt
- Erfahrungswissen, Alltagswissen
- wenig offen für neue Sachverhalte
- unterschiedliche Wissensebenen anzunähern
Herausforderung bzw. Ziel des Studiums:
● Bewusstmachung eigener subjektiven Theorien (Alltagstheorien), ,,blinden
Flecken”
● Unterscheiden lernen zwischen
- subjektiven Erfahrungen
- alltagstheoretischen Vorstellungen
- Programmatik/Konzepten
- empirischen Forschungsergebnissen aus Erziehungswissenschaft
- erziehungswissenschaftlichen Theorien
● Erziehungswissenschaftliche und (fach)didaktische Perspektiven auf den
(vermeintlich) bekannten Gegenstand ,,Schule/Unterricht” kennenlernen und für
das eigene Verstehen, Erklären und Reflektieren schulischer Prozesse nutzen
Beispiel Äußerungen zum Thema Schülerleistungen:
- schlechtere Bewertung aufgrund von Migrationshintergrund (subjektive Erfahrung)
- Schüler die sich anstrengen gleiche Chance (alltagstheoretische Vorstellung)
- Orientierung an Möglichkeiten, Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers; Eröffnung
für alle gleiche Bildungschancen (Programmatik)
- Kinder aus akademischen Familien höhere Chancen (empirisches
Forschungsergebnis)
- Bildungsentscheidungen von Eltern Einfluss auf Bildungswege von Kindern
(theoretischer Erklärungsansatz)
Haltung des Befremdens:
- Distanz zum Beobachter
- nicht nachvollziehend verstanden → methodisch befremdet
- Schule auf Distanz bringen, verfremden