Männliche Geschlechtsorgane
Hoden
Entwicklung
Entsteht in der Genitalleiste, die aus Mesenchym besteht
In der 5.& 6.Embryonalwoche wandern Urkeimzellen ein und siedeln sich an den Keimsträngen an
o =Hodenstränge entstehen somit
Für die sexuelle Differenzierung ist ein SRY auf dem y-Chromosom verantwortlich
Hoden werden im Laufe der Entwicklung in den Hodensack ausgelagert, weil dort die perfekte
Temperatur für die Produktion der Spermien besteht
Histologische Gliederung des Hodens
Umgeben von einer tunica albuginea, die glatte Muskelzellen enthält
BW-Septen durchziehen das Organ und teilen es in Hodenläppchen ein, die von Hodenkanälchen
durchzogen werden (sind 20cm lang aber durch Knäuelung auf 3cm gestaucht)
Jeder Kanal hat ein Endstück, das über ein Tubulus rectus an das Rete angeschlossen ist
Rete setzt sich in die Ductuli efferentes fort, die in den Nebenhodenkopf übertreten
Interstitium besteht aus lockerem BW und ist reich an Gefäßen und Leitungsbahnen
Hodenkanälchen
Sind von einem Keimepithel ausgekleidet bestehend aus Keimzellen und somatischen Zellen
Je nach Zeitpunkt in der Spermatogenese liegen die Zellen an unterschiedlichen Stellen des Hodens
o Stammzellen liegen basal
o Keimzellen medial
o Spermatozoen liegen apikal und werden in das Lumen der Tubuli entlassen
Jedes Hodenkanälchen ist von einer Lamina propria und einer Basalmembran umgeben
Myofibroblasten transportieren die Spermatozoen ins Rete testis
Sertoli-Zellen sind die Epithelzellen der Hodenkanälchen; Kern ist meistens oval mit deutlichem
Nukleolus
o Haften mittels Hemidesmosomen an der Basalmembran
o Besitzen ein ausgeprägtes Zytoskelett
Blut-Hoden-Schranke unterteilt das Keimepithel in ein basales und ein adluminales Kompartiment
Schranke schützt die Keimzellen vor Schadstoffe, die diese Schranke nicht passieren können
Spermatogenese
Unterteilung in 3 Phasen
o Vermehrung mittels mitotischer Teilung
o Reifung mittels Meiose
o Differenzierung im adluminalen Kompartiment
Reifung eines Spermiums dauert etwa 10 Tage; Aufenthalt von 2 Wochen im Nebenhoden; pro Stunde
etwa 1-2 Millionen neue Spermien
, Spermatozoon
Unterscheidung in einen Kopf und einen langen Schwanz
Der Kopf enthält Zellkern und Akrosom ; der Schwanz enthält Axonema, die aufgebaut sind wie
Kinozilien (9*2+2-Struktur)
Axonema wird von 9 BW-Fasern in Längsrichtung begleitet, die dem Spermium und dessen Schwanz
Stabilität verleihen
Schwanz gliedert sich in folgende Stücke
o Halsstück: verankert Axonema am Kern und steuert die Bewegungen des Schwanzes
o Mittelstück: enthält Axonema und die umgebenden BW-Fasern
o Endstück: ungeordnete Mikrotubuli
Endokrine Funktion und Regulation des Hodens
Leydig -Zellen produzieren die Androgene
L-Zellen entsprechen den Theca interna Zellen des Ovars und liegen im Interstitium
Androgene gehören zu den Steroidhormonen
Leydig-Zellen enthalten: Mitochrondrien, glattes ER, Lipidtröpfchen
Wirkung von Testosteron
Stimulierung der Spermatogenese
Entwicklung und Instandhaltung der Samenwege
Entwicklung der Geschlechtsdrüsen und der äußeren Geschlechtsorgane
Einige Gewebe sprechen besser auf Dihydrotestosteron an, dies wird in den Zielzellen aus Testosteron
umgewandelt
L-Zellen werden durch LH und GnRH aus der Hypophyse stimuliert und reguliert
FSH ist zuständig für die Regulation der Spermatogenese
+ Testosteron
Hoden
Entwicklung
Entsteht in der Genitalleiste, die aus Mesenchym besteht
In der 5.& 6.Embryonalwoche wandern Urkeimzellen ein und siedeln sich an den Keimsträngen an
o =Hodenstränge entstehen somit
Für die sexuelle Differenzierung ist ein SRY auf dem y-Chromosom verantwortlich
Hoden werden im Laufe der Entwicklung in den Hodensack ausgelagert, weil dort die perfekte
Temperatur für die Produktion der Spermien besteht
Histologische Gliederung des Hodens
Umgeben von einer tunica albuginea, die glatte Muskelzellen enthält
BW-Septen durchziehen das Organ und teilen es in Hodenläppchen ein, die von Hodenkanälchen
durchzogen werden (sind 20cm lang aber durch Knäuelung auf 3cm gestaucht)
Jeder Kanal hat ein Endstück, das über ein Tubulus rectus an das Rete angeschlossen ist
Rete setzt sich in die Ductuli efferentes fort, die in den Nebenhodenkopf übertreten
Interstitium besteht aus lockerem BW und ist reich an Gefäßen und Leitungsbahnen
Hodenkanälchen
Sind von einem Keimepithel ausgekleidet bestehend aus Keimzellen und somatischen Zellen
Je nach Zeitpunkt in der Spermatogenese liegen die Zellen an unterschiedlichen Stellen des Hodens
o Stammzellen liegen basal
o Keimzellen medial
o Spermatozoen liegen apikal und werden in das Lumen der Tubuli entlassen
Jedes Hodenkanälchen ist von einer Lamina propria und einer Basalmembran umgeben
Myofibroblasten transportieren die Spermatozoen ins Rete testis
Sertoli-Zellen sind die Epithelzellen der Hodenkanälchen; Kern ist meistens oval mit deutlichem
Nukleolus
o Haften mittels Hemidesmosomen an der Basalmembran
o Besitzen ein ausgeprägtes Zytoskelett
Blut-Hoden-Schranke unterteilt das Keimepithel in ein basales und ein adluminales Kompartiment
Schranke schützt die Keimzellen vor Schadstoffe, die diese Schranke nicht passieren können
Spermatogenese
Unterteilung in 3 Phasen
o Vermehrung mittels mitotischer Teilung
o Reifung mittels Meiose
o Differenzierung im adluminalen Kompartiment
Reifung eines Spermiums dauert etwa 10 Tage; Aufenthalt von 2 Wochen im Nebenhoden; pro Stunde
etwa 1-2 Millionen neue Spermien
, Spermatozoon
Unterscheidung in einen Kopf und einen langen Schwanz
Der Kopf enthält Zellkern und Akrosom ; der Schwanz enthält Axonema, die aufgebaut sind wie
Kinozilien (9*2+2-Struktur)
Axonema wird von 9 BW-Fasern in Längsrichtung begleitet, die dem Spermium und dessen Schwanz
Stabilität verleihen
Schwanz gliedert sich in folgende Stücke
o Halsstück: verankert Axonema am Kern und steuert die Bewegungen des Schwanzes
o Mittelstück: enthält Axonema und die umgebenden BW-Fasern
o Endstück: ungeordnete Mikrotubuli
Endokrine Funktion und Regulation des Hodens
Leydig -Zellen produzieren die Androgene
L-Zellen entsprechen den Theca interna Zellen des Ovars und liegen im Interstitium
Androgene gehören zu den Steroidhormonen
Leydig-Zellen enthalten: Mitochrondrien, glattes ER, Lipidtröpfchen
Wirkung von Testosteron
Stimulierung der Spermatogenese
Entwicklung und Instandhaltung der Samenwege
Entwicklung der Geschlechtsdrüsen und der äußeren Geschlechtsorgane
Einige Gewebe sprechen besser auf Dihydrotestosteron an, dies wird in den Zielzellen aus Testosteron
umgewandelt
L-Zellen werden durch LH und GnRH aus der Hypophyse stimuliert und reguliert
FSH ist zuständig für die Regulation der Spermatogenese
+ Testosteron