PoWi LK
Repräsentative Demokratie
Die repräsentative Demokratie bezeichnet eine demokratische Herrschaftsform, bei der politische
Entscheidungen und die Kontrolle der Regierung nicht unmittelbar vom Volk, sondern von einer
Volksvertretung, zum Beispiel dem Parlament, ausgeübt werden.
Bürgerinnen und Bürger treffen politische Entscheidungen nicht selbst, sondern überlassen sie auf
Zeit gewählten Vertretern, die für sie als Stellvertreter tätig sind. Die Bürger beteiligen sich aber an
Wahlen und wirken in Parteien, Verbänden und Initiativen mit.
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine repräsentative Demokratie. Gegenteil der repräsentativen
Demokratie ist die direkte Demokratie.
Pro-Argumente für die repräsentative Demokratie
1. die Entscheidungsfindung wird schneller und preisgünstiger vollzogen
2. Repräsentanten konzentrieren sich auf ihre politische Arbeit, sodass der politische
Entscheidungsprozess professionalisiert wird
3. weniger anfällig für kurzzeitige Einflüsse des "Volkszorns" Als Beispiel führen die
Befürworter repräsentativer Systeme gerne an, dass kurz nach ausnehmend grausamen
Mordfällen die Zustimmung zur Todesstrafe bei Umfragen rapide zunimmt.
Contra-Argumente für die repräsentative Demokratie
1. repräsentative Demokratie konzentriert die Macht, was die Wahrscheinlichkeit von
Korruption und Lobbyismus erhöht.
2. begrenzung des freien Mandats von Abgeordneten(siehe Punkt 9)
3. Volksvertreter zu sehr entfernt von den Auffassungen der Bevölkerung
4. leichterer Einfluss von Einzelinteressen
5. Entstehung von Lobbyismus (Interessenvertretung)
Direkte Demokratie
Der Begriff direkte Demokratie (auch unmittelbare Demokratie oder sachunmittelbare
Demokratie genannt) bezeichnet sowohl ein Verfahren als auch ein politisches System, in dem die
stimmberechtigte Bevölkerung („das Volk“) unmittelbar über politische Sachfragen abstimmt.
Medien
Rechtliche Grundlagen
• Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit
-Meinung in Wort, Schrift, Bild -konstitutive Merkmale einer freiheitlichen Grundordnung
Aufgaben
Beitrag zur Meinungs- & Urteilsbildung:
• Verständlich kompliziert politische Prozesse
Kritik & Kontrolle politischer Akteure:
• Kritisieren des Handelns politischer Entscheidungsträger (kontrollieren, decken auf)
Artikulation von Interessen:
• Artikulieren Bürgerinteressen, machen unterschiedliche Ansichten innerhalb der Gesellschaft
sichtbar
Verbreitung von Informationen:
• Umfassendes & sachliches Berichten (Bedeutsamkeit)
Staat darf weder Veröffentlichungen überwachen oder unterdrücken
Mittelpunkt: gewerbliches Interesse an möglichst hohem Gewinn
Repräsentative Demokratie
Die repräsentative Demokratie bezeichnet eine demokratische Herrschaftsform, bei der politische
Entscheidungen und die Kontrolle der Regierung nicht unmittelbar vom Volk, sondern von einer
Volksvertretung, zum Beispiel dem Parlament, ausgeübt werden.
Bürgerinnen und Bürger treffen politische Entscheidungen nicht selbst, sondern überlassen sie auf
Zeit gewählten Vertretern, die für sie als Stellvertreter tätig sind. Die Bürger beteiligen sich aber an
Wahlen und wirken in Parteien, Verbänden und Initiativen mit.
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine repräsentative Demokratie. Gegenteil der repräsentativen
Demokratie ist die direkte Demokratie.
Pro-Argumente für die repräsentative Demokratie
1. die Entscheidungsfindung wird schneller und preisgünstiger vollzogen
2. Repräsentanten konzentrieren sich auf ihre politische Arbeit, sodass der politische
Entscheidungsprozess professionalisiert wird
3. weniger anfällig für kurzzeitige Einflüsse des "Volkszorns" Als Beispiel führen die
Befürworter repräsentativer Systeme gerne an, dass kurz nach ausnehmend grausamen
Mordfällen die Zustimmung zur Todesstrafe bei Umfragen rapide zunimmt.
Contra-Argumente für die repräsentative Demokratie
1. repräsentative Demokratie konzentriert die Macht, was die Wahrscheinlichkeit von
Korruption und Lobbyismus erhöht.
2. begrenzung des freien Mandats von Abgeordneten(siehe Punkt 9)
3. Volksvertreter zu sehr entfernt von den Auffassungen der Bevölkerung
4. leichterer Einfluss von Einzelinteressen
5. Entstehung von Lobbyismus (Interessenvertretung)
Direkte Demokratie
Der Begriff direkte Demokratie (auch unmittelbare Demokratie oder sachunmittelbare
Demokratie genannt) bezeichnet sowohl ein Verfahren als auch ein politisches System, in dem die
stimmberechtigte Bevölkerung („das Volk“) unmittelbar über politische Sachfragen abstimmt.
Medien
Rechtliche Grundlagen
• Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit
-Meinung in Wort, Schrift, Bild -konstitutive Merkmale einer freiheitlichen Grundordnung
Aufgaben
Beitrag zur Meinungs- & Urteilsbildung:
• Verständlich kompliziert politische Prozesse
Kritik & Kontrolle politischer Akteure:
• Kritisieren des Handelns politischer Entscheidungsträger (kontrollieren, decken auf)
Artikulation von Interessen:
• Artikulieren Bürgerinteressen, machen unterschiedliche Ansichten innerhalb der Gesellschaft
sichtbar
Verbreitung von Informationen:
• Umfassendes & sachliches Berichten (Bedeutsamkeit)
Staat darf weder Veröffentlichungen überwachen oder unterdrücken
Mittelpunkt: gewerbliches Interesse an möglichst hohem Gewinn