Wirtschaftspolitik
Wirtschaftsordnung: legt fest, wer, was und wieviel für wen produzieren soll.
-> Die Wirtschaftsordnung ist neben der Rechts- und Sozialordnung das wichtigste Element der allen Bereiche des
menschlichen Zusammenlebens umfassenden Gesellschaftsordnung.
-> Gesellschaftspolitisches Leitbild hat Einfluss auf die Wirtschaftsordnung.
Vom klassischen Liberalismus zum Keynesianismus
Liberalismus nach Adam Smith (18. Jhdt):
• bezeichnet materiellen Egoismus des Einzelnen als legitime und treibende Kraft im Wirtschaftskreislauf.
• Wechselspiel im freien Wettbewerb von Angebot und Nachfrage -> alle Beteiligten gewinnen.
• von Bedeutung sind Gewerbefreiheit, Freihandel und Nichteinmischung des Staates.
Neoliberalismus nach Friedrich Hayek:
• betont Gesellschaftskonzeption der Freiheit und Selbstverantwortung.
-> Staat verantwortlich, Regelungsrahmen im Marktgeschehen zu geben/Sicherstellen des Funktionieren des Marktes.
• Kritik: geprägt von Marktfundamentalismus; einseitiger Angebotsorientierung und fehlende soziale Sensibilität.
Ordoliberalismus nach Walter Eucken und „Freiburger Schule“:
• Form des Neoliberalismus -> fordert freiheitliche und soziale Wirtschaftsordnung.
• Staat sichert Rahmenbedingungen des marktwirtschaftlichen Prozesses für funktionierenden Markt.
• Ordnungspolitik (Festlegen der Spielregeln) statt Prozesspolitik (Eingriff in die Wirtschaft).
• Staat trägt die Verantwortung für Teilnahme am Markt -> Chancengerechtigkeit
Keynesianismus nach John Maynard Keynes: nachfrageorientiert
Geringe Gewinnerwartungen der Unternehmen
• Erreichen von Vollbeschäftigung durch Steigerung
der Güternachfrage.
• Staat muss eingreifen, um Wirtschaft anzukurbeln -> durch Weniger Investitionen; Einschränkung der
Investitionen, z.B. in Infrastruktur; Produktionskapazitäten
oder indirekt, z.B. Steuervergünstigungen.
-> neue Arbeitsplätze + Einkommen => steigende Sinkende Konsumgüternachfrage
Konsumgüternachfrage => steigende Investitionen der Unternehmen -> steigende Arbeitslosigkeit;
-> sinkende Einkommen
Fiskalpolitik (staatliche Steuerung der Konjunktur):
• im Abschwung -> Defizitfinanzierung: Staat gibt mehr aus, als er
einnimmt und erhöht seine Schulden. Weiterer Einbruch der Konjuktur
• im Aufschwung -> Bremsung der Nachfrage und Tilgen von
Schulden durch Steuererhöhungen.
=> antizyklische Wirtschaftspolitik
Die „Grenzen“ des Keynesianismus:
• Stagflation: Inflation ohne Wirtschaftswachstum
• Steuererhöhungen in Boom-Zeiten -> Schuldenaufbau
, Keynes VS. Hayek
Keynes - Keynesianismus Hayek - Neoliberalismus
1
Ursachen für Wirtschaftskrisen • geringe Güternachfrage wegen niedriger • staatliche Investitionen auf freiem
Einnahmen; Arbeitslosigkeit Markt führen zu Fehlallokationen
Maßnahmen, die aus eine • staatliche Investitionen • Markt reguliert sich selbst
Wirtschaftskrise herausführen • antizyklisches Verhalten des Staates -> ineffiziente Unternehmen gehen pleite
• Staat gibt Regeln, die einen freien
Markt ermöglichen
Beispiele zur Unterstützung • Kriegswirtschaft im 2.WK • Nachkriegswirtschaft ohne staatliche
der Theorie (Überwindung der „Great Depression“) Investitionen
Wirtschaftsordnung: legt fest, wer, was und wieviel für wen produzieren soll.
-> Die Wirtschaftsordnung ist neben der Rechts- und Sozialordnung das wichtigste Element der allen Bereiche des
menschlichen Zusammenlebens umfassenden Gesellschaftsordnung.
-> Gesellschaftspolitisches Leitbild hat Einfluss auf die Wirtschaftsordnung.
Vom klassischen Liberalismus zum Keynesianismus
Liberalismus nach Adam Smith (18. Jhdt):
• bezeichnet materiellen Egoismus des Einzelnen als legitime und treibende Kraft im Wirtschaftskreislauf.
• Wechselspiel im freien Wettbewerb von Angebot und Nachfrage -> alle Beteiligten gewinnen.
• von Bedeutung sind Gewerbefreiheit, Freihandel und Nichteinmischung des Staates.
Neoliberalismus nach Friedrich Hayek:
• betont Gesellschaftskonzeption der Freiheit und Selbstverantwortung.
-> Staat verantwortlich, Regelungsrahmen im Marktgeschehen zu geben/Sicherstellen des Funktionieren des Marktes.
• Kritik: geprägt von Marktfundamentalismus; einseitiger Angebotsorientierung und fehlende soziale Sensibilität.
Ordoliberalismus nach Walter Eucken und „Freiburger Schule“:
• Form des Neoliberalismus -> fordert freiheitliche und soziale Wirtschaftsordnung.
• Staat sichert Rahmenbedingungen des marktwirtschaftlichen Prozesses für funktionierenden Markt.
• Ordnungspolitik (Festlegen der Spielregeln) statt Prozesspolitik (Eingriff in die Wirtschaft).
• Staat trägt die Verantwortung für Teilnahme am Markt -> Chancengerechtigkeit
Keynesianismus nach John Maynard Keynes: nachfrageorientiert
Geringe Gewinnerwartungen der Unternehmen
• Erreichen von Vollbeschäftigung durch Steigerung
der Güternachfrage.
• Staat muss eingreifen, um Wirtschaft anzukurbeln -> durch Weniger Investitionen; Einschränkung der
Investitionen, z.B. in Infrastruktur; Produktionskapazitäten
oder indirekt, z.B. Steuervergünstigungen.
-> neue Arbeitsplätze + Einkommen => steigende Sinkende Konsumgüternachfrage
Konsumgüternachfrage => steigende Investitionen der Unternehmen -> steigende Arbeitslosigkeit;
-> sinkende Einkommen
Fiskalpolitik (staatliche Steuerung der Konjunktur):
• im Abschwung -> Defizitfinanzierung: Staat gibt mehr aus, als er
einnimmt und erhöht seine Schulden. Weiterer Einbruch der Konjuktur
• im Aufschwung -> Bremsung der Nachfrage und Tilgen von
Schulden durch Steuererhöhungen.
=> antizyklische Wirtschaftspolitik
Die „Grenzen“ des Keynesianismus:
• Stagflation: Inflation ohne Wirtschaftswachstum
• Steuererhöhungen in Boom-Zeiten -> Schuldenaufbau
, Keynes VS. Hayek
Keynes - Keynesianismus Hayek - Neoliberalismus
1
Ursachen für Wirtschaftskrisen • geringe Güternachfrage wegen niedriger • staatliche Investitionen auf freiem
Einnahmen; Arbeitslosigkeit Markt führen zu Fehlallokationen
Maßnahmen, die aus eine • staatliche Investitionen • Markt reguliert sich selbst
Wirtschaftskrise herausführen • antizyklisches Verhalten des Staates -> ineffiziente Unternehmen gehen pleite
• Staat gibt Regeln, die einen freien
Markt ermöglichen
Beispiele zur Unterstützung • Kriegswirtschaft im 2.WK • Nachkriegswirtschaft ohne staatliche
der Theorie (Überwindung der „Great Depression“) Investitionen