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Resume

Zusammenfassung Erster Weltkrieg und Beginn der Weimarer Republik

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Pages
8
Publié le
15-04-2025
Écrit en
2021/2022

Stichpunktartige Betrachtung des Ersten Weltkrieges (Völkerkrieg, Fortschrittskritik, "industrialisierter" Krieg, Totalisierung des Krieges, Kriegstechnik Erinnerung an den 1. WK) Stichpunktartige Betrachtung der Entstehungsbedingungen der Weimarer Republik (innenpolitische Situation während des 1. WK, von der konstitutionellen Monarchie zur Militärdiktatur zur Parlamentarisierung des Deutschen Reiches) (Oktoberreform, Novemberrevolution, doppelte Ausrufung der Republik) Stichpunktartige Betrachtung der Etablierung der Republik entlang von Jahresdaten (Rat der Volksbeauftragten, Waffenstillstandsverhandlungen, Demokratie oder Räterepublik, verfassungsgebende Nationalversammlung) Stichpunktartige Betrachtung des Vertrages von Versailles und seine Folgen für die Weimarer Republik

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Gymnasium
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Publié le
15 avril 2025
Nombre de pages
8
Écrit en
2021/2022
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Resume

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ABI Vorbereitung
Ge

1.WK – 1914-1918
absolute Militärdiktatur unter Hindenburg (1916); eigentlich konstitutionelle Monarchie)

28.06.1914 Ermordung Erzherzog Ferdinand

4.-6.07.1914 Dt. Kanzler (von Bethmann-Hollweg) versichert Ö-U. Unterstützung

25.07.1914 RU erklärt volle Unterstützung Serbiens, falls Ö-U. Angriff

28.07.1914 Ö-U. erklären Serbien Krieg

07.08. 1914 Kriegseintritt: RU, DT, FR, GB, Jap

Wichtigste Dokumente: Blankoscheck an Ö-U. (eine, in welcher Form auch immer, abgegebene Vollmacht/
Erlaubnis an einen Dritten, für den Vollmachtgeber ohne jegliche Beschränkungen handeln zu dürfen) (belegt Interesse
KR an Krieg) + Ultimatum an Serbien (Aufforderung, binnen einer Frist eine schwebende Angelegenheit
befriedigend zu lösen (unter Androhung harter Maßnahmen, falls der Aufforderung nicht entsprochen wird))
(verschlimmerte Gesamtsituation)

Balkan = Pulverfass  Schmelztiegel

• Krieg erreicht keines der Kriegsziele oder löst Probleme, sondern verstärkt Hass unter Völkern
• WK schien undenkbar
• 1.WK = Urkatastrophe (Auslöser weiterer Krisen im 20. Jhd. – 2.WK)
• Dominoeffekt der Kriegserklärungen = Hegemonialmacht = FOMO (Fear of missing out)

Völkerkrieg
• Kriegsbegeisterung in allen Ländern zu Beginn des Krieges
• Gegen Erwartung: Krieg zog sich in die Länge
o Einsatz von Kriegspropaganda
o Ziel: überzeugen:  pol. Interessen, sondern kollektive nat. Wertesystem („Wesen“ der
Nation)
o Kriegswille aufrechterhalten (eigenen) + Kampfwille der Gegner schwächen
• Kriegspatriotismus → Integrationskraft innerhalb der Völker
• Nationalisierung + Fanatisierung der Massen (in neuen Dimensionen)

Fortschrittskritik
• 1.WK negative Effekt auf weitverbreiteten Glauben an den unaufhaltsamen Fortschritt der
Menschheit (Giftgasangriffe + Schützengräben + Materialschlachten…) → Kriegsbegeisterung →
Zivilisationsschock
• zeigte Schattenseite der wissen.-techn. Innovationen + indust. Massenproduktion (Industrie,
Technik, Wissenschaft zur Verbesserung des menschl. Daseins)
• Erfindung des Maschinengewehrs + der Massenproduktion von Rüstungsgütern → verlängerte
Krieg + ↑Zerstörungskraft des Militärs
• Krieg stellt in Frage: Glauben an Glück verheißende Wirkungen der modernen
Industriezivilisation + Glaube an Humanität des Menschen

„Industrialisierter“ Krieg
• Industrialisierung ermöglichte „totale Mobilmachung“
o verkörpert von Materialschlachten (z.B. „Hölle von Verdun“) (= Stellungskrieg – Gräbern
+ Stacheldraht + „moderne“ Waffen → Ziel: zermürben der Gegner)
• Folgen: ↑Vernichtung von Menschen + Material (+ z.B. durch Anwendung von Giftgasen: tiefer
Fall zivilisatorischer Werte)
1

, ABI Vorbereitung
Ge
Totalisierung des Krieges
• totale Krieg (totale…Mobilisierung + Kriegsziele + Kriegsmethoden + Kontrolle)
• ↓Trennung von Militär und Zivilbereich (Grund: jedes Mitglied der Gesellschaft für den Krieg an
der Front aktiviert)
o männl. + weibl. Bevölkerung (Männer einbezogen + Frauen diese in Rüstungsfabriken
ersetzt)
• Luftkrieg verstärkt gegen Zivilbevölkerung gerichtet
o ideologisierte Feindbilder: Kriegsführung als Kampf der „Zivilisation“ gegen die
„Barbarei“ des Gegners dargestellt

Kriegstechnik
• Volksbund dt. Kriegsgräberfürsorge in 64 Ländern (langfristige Auswirkungen weltweit)
• Ambivalenz des Fortschritts: Massenkrieg ohne Industrialisierung undenkbar
• totaler Krieg = Mobilisierung, pol. Kontrolle, Ziele, Methoden
• Globalisierter Krieg = wirt. Beziehungen > Versorgung mit Kriegsgütern, militär. „Unterstützung“
unter Kolonialreichen, schnellere Truppenbewegung durch erweiterte Infrastruktur
• Radikalisierung + Totalisierung erst durch Angst vor nuklearer Selbstauslöschung beendet (These)

Erinnern an den 1.WK
• These: Zocker statt Sleepwalker: jeder riskiert zu viel (Ausgangspunkt Blankoscheck?)
• Mentalität, dass Krieg = letztes Mittel der Diplomatie
o „Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“ CLAUSEWITZ: Vom
Kriege (um 1830)
• Zeitzeugen prägen Erinnerungskultur und kollektives Gedächtnis > Auswirkungen auf
Konstruktcharakter, Perspektivität, Alterität (andere Werte früher?)

Entstehungsbedingungen der WR

innenpol. Situation während 1.WK
• Kriegsbegeisterung (Propaganda, Durchhalteparolen, nat. Appelle) → Kriegsmüdigkeit
• ungelöste soz. Fragen + Probleme der Demokratisierung
• Staatskonzeption (Obrigkeitsstaat + Untertanengeist) monarchisch-konservativ
• Liberalisierungswünsche des Bürgertums eher Lippenbekenntnisse + modischer Zeitgeist (wurde
mit wirt. Zugeständnissen + Betonung des nat. von Staat verdrängt, keine starke Opposition)
o Gründe:
▪ Verwaltungs- und Beamtenstaat funktionierte nicht (besonders) korrupt
▪ sicherte bürgerl. Rechte + Freiheiten (Verfassung + Gesetzte) (garantierte
weitgehend freie Meinungsäußerung)
▪ jeder Bürger hatte festen Platz + Identität (dt. „Grundzüge“ – Ordnung,
Pflichtbewusstsein, Anstand, ↑Deutschtum)
▪ beschränkte Oppositionsmöglichkeiten in RT (Militär + Außenpolitik dem Einfluss
d. RT entzogen – Verfassung 1871 + W 1914-18 + größte Partei im RT (SPD):
Burgfrieden zu Kriegsausbruch im nat. Interesse)
▪ Arbeiterschaft + ihre pol. Führung (SPD) – mit gut funktionierendem konstitut.
Obrigkeitsstaat abgefunden + demokrat.-parlament. System nicht unbedingt soz.
Lage verbessern (vgl. mit anderen Ländern) + also nur kleine Verbesserungen/
Korrekturen angestrebt (moderne Bismarck´sche Sozialgesetzgebung)




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