100% satisfaction guarantee Immediately available after payment Both online and in PDF No strings attached 4.2 TrustPilot
logo-home
Summary

Zusammenfassung Theorie nach Mead

Rating
-
Sold
-
Pages
3
Uploaded on
29-12-2020
Written in
2020/2021

Vorbereitung auf Abitur Leistungskurs Pädagogik

Institution
Course








Whoops! We can’t load your doc right now. Try again or contact support.

Written for

Institution
Secondary school
Study
Gymnasium
Course
School year
1

Document information

Uploaded on
December 29, 2020
Number of pages
3
Written in
2020/2021
Type
Summary

Subjects

Content preview

MEAD

THEORIE
Der US-amerikanische Soziologe George Herbert Mead war Begründer der
Rollentheorie des Symbolischen Interaktionismus. Menschen verständigen sich
über gemeinsame, geteilte Symbole, insbesondere durch das Symbolsystem der
Sprache. Dabei tritt die eigene Person, das Ego, in symbolische Interaktion mit
einem Interaktionspartner, dem Alter. Sozialisation basiert auf Interaktion und
ist als ein Prozess des Rollenlernens zu verstehen. Sozialisationsprozesse dienen
zur Vergesellschaftung, zur Individuation und dem Erlernen gesellschaftlicher
Rollen.
Dieses Erlernen geschieht in zwei Stufen. Auf der ersten Stufe übernimmt das
Kind Rollen von seinen Bezugspersonen, den signifikanten Anderen und
identifiziert sich mit diesen. Dieses Rollenspiel nennt Mead play. Durch das
play erlernt das Kind, seine Perspektive zu wechseln und sich an den
Erwartungen anderer Menschen zu orientieren. Diese Außensicht hilft bei der
Entwicklung der eigenen Identität.
Auf der zweiten Stufe lernt das Kind, komplexere Spiele zu spielen, wobei
mehrere Rollen mit unterschiedlichen Perspektiven gleichzeitig beachtet werden
müssen. Zudem müssen vorgegebene, personenunabhängige Regeln eingehalten
werden, die für alle Teilnehmer verbindlich sind. Diese komplexeren Spiele
nennt Mead game. Die Teilnehmer bzw. die soziale Gruppe nennt Mead
generalisierte Andere, die die gesellschaftliche Rolle repräsentieren.
Rollen sind nicht statisch festgelegt und weisen Handlungs- und
Interpretationsspielräume auf. Jeder Mensch erfüllt seine Rolle individuell. Die
Übernahme von Rollen nennt Mead role-taking und die individuelle Gestaltung
der Rolle role-making.
Die Identität, das Self, besteht aus einer personalen, impulsiven Seite, dem I und
einer sozialen, sich an gesellschaftlichen Vorgaben orientierenden sozialen
Seite, dem Me. Diese Identität entwickle sich nach Mead durch Interaktion mit
anderen Menschen.
Die Interpendenz des Me und I mache menschliches Verhalten aus.
Interagierende Individuen befänden sich in einem ständigen ausbalancieren des
role-making und role-taking, da die Ansprüchen des Selbst, des
Interaktionspartners und der gesellschaftlicher Anforderungen austariert werden
müssen.
R120,10
Get access to the full document:

100% satisfaction guarantee
Immediately available after payment
Both online and in PDF
No strings attached

Get to know the seller
Seller avatar
leabach

Get to know the seller

Seller avatar
leabach Universität Duisburg-Essen (Essen)
Follow You need to be logged in order to follow users or courses
Sold
1
Member since
5 year
Number of followers
1
Documents
0
Last sold
4 year ago

0,0

0 reviews

5
0
4
0
3
0
2
0
1
0

Recently viewed by you

Why students choose Stuvia

Created by fellow students, verified by reviews

Quality you can trust: written by students who passed their exams and reviewed by others who've used these notes.

Didn't get what you expected? Choose another document

No worries! You can immediately select a different document that better matches what you need.

Pay how you prefer, start learning right away

No subscription, no commitments. Pay the way you're used to via credit card or EFT and download your PDF document instantly.

Student with book image

“Bought, downloaded, and aced it. It really can be that simple.”

Alisha Student

Frequently asked questions