Gesellschaft
Gesellschaftsmodelle:
Klassenmodell: Karl Marx 19.Jhdt Schichtmodell nach Geißler - Hausmodell : 2009
• Klassengesellschaft aus zwei Hauptklassen: Bourgeoisie • Unterscheidungskriterium zwischen den
und Proletariat. Gesellschaftsschichten sind Berufe sowie die
-> Zugehörigkeitsprinzip nach Besitz oder Nicht-Besitz Ungleichheiten in Einkommen, Vermögen, Prestige und
an Produktionsmitteln. Bildung.
-> Bourgeoisie beutet das Proletariat aus. • horizontale soziale Mobilität in der Gesellschaft.
-> Arbeiterklasse = unterdrückte Klasse -> müssen • Geißler: Erweiterung um Ausländer.
Klassenbewusstsein entwickeln.
„Soziale Milieus“ beziehen sich auf soziale Gruppen oder Schichten in einer Gesellschaft, die ähnliche Lebensstile,
Werte und Interessen teilen. Diese Gruppen können auf verschiedenen Faktoren basieren, wie Einkommen, Bildung,
Beruf und kulturellen Präferenzen.
Das Sinus-Modell:
• Gesellschaftsmodell, das Menschen mit ähnlichen Werten und
vergleichbarer sozialen Lage zu Gruppen zusammenfasst.
• verdeutlicht, was in verschiedenen Lebenswelten in der
Gesellschaft bewegt (Werte, Lebensziele, Lifestyle)
• Nachforschung für politische Parteien, Marktforscher, Marketing etc.
Darstellung:
• unterteilt die Gesellschaft in 10 Milieus, die sich ineinander übergehen
und die gesellschaftliche Vielfalt widerspiegeln.
Deutung:
• Tradition: Konservativ-etabliertes (Führungsansorache); Traditionelles (Konservatismus)
• Modernisierung/Individualisierung: Liberal-intellektuelles (Bildungselite); Sozialökologisches (Bewusst-idealistisch,
mit normativen Vorstellungen von „Richtig“ und „Falsch“); Bürgerliche Mitte (auf der Suche nach gesicherten und
harmonischen Verhältnissen); Prekäres (um Orientierung und Teilhabe bemühte Unterschicht).
• Neuorientierung: Milieu der Performer (effizienzorientierte Elite); Expeditives (postmoderne vernetzte Elite); Adaptiv-
pragmatisches (moderne junge Mitte), Hedonistisches (moderne Unterschicht (cooler Lifestyle)).
Exklusion-Inklusion Modell
• Unterschiede von anderen Klassen-Schichten-Modellen:
1) keine vertikale Aufteilung der Gesellschaft, sondern die
beiden Pole stehen drinnen und draußen.
=> nicht wer und wo in der Gesellschaft steht;
sondern wer "drinnen" oder "draußen" ist.
2) Soziale Ungleichheit ≠ Ungleichheit zw. verschiedenen
Schichten, Geschlechtern etc.
-> Soziale Ungleichheit = gesellschaftlicher Bruch; Spaltung
der Gesellschaft in Zugehörige und Ausgeschlossene usw.
-> Im Fokus stehen die Benachteiligten.
3) Erweiterung auf Drei-Zonen-Konzept: Exklusion - „Zone der Prekarität“ - Inklusion
Problem: Modell fokussiert sich auf kleine Gruppe von Benachteiligten
, Dimensionen sozialer Ungleichheit:
• Vertikale Ungleichheit: Unterschiede zwischen Gesellschaftsschichten (zwischen oben und unten) bezüglich
bestimmter Statuskriterien (z.B Einkommen, Qualifikationen, Berufsprestige)
• Horizontale Ungleichheit: Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaftsschicht auf der gleichen sozialen Ebene. Der
Status wird zugewiesen u.a. nach Geschlecht, Alter, Generation, Nationalität, Wohnregion, Kinderzahl
Definition von Mittelschicht anhand Nettoeinkommens: alle Menschen in Haushalten mit einem monatlichen
Nettoeinkommen zwischen 75% und 170% des mittleren Einkommens
Entwicklung der Schichten:
Mittelschicht: von 63% auf 56% ist geschrumpft
Oberschicht: von 11% auf 18% ist angewachsen
Unterschicht: von 25% auf 32% ist angewachsen
Ursachen für Schrumpfen:
• Zunahme prekärer Arbeitsformen, unter anderem in Form von Teilzeitarbeit wie Minijobs;
• Steigende Ungleichheit bei Löhnen
• Ungewöhnliche starke Belastung von Arbeit durch Steuern und Abgaben, die die Arbeitsanreize reduzieren
Gesellschaftsmodelle:
Klassenmodell: Karl Marx 19.Jhdt Schichtmodell nach Geißler - Hausmodell : 2009
• Klassengesellschaft aus zwei Hauptklassen: Bourgeoisie • Unterscheidungskriterium zwischen den
und Proletariat. Gesellschaftsschichten sind Berufe sowie die
-> Zugehörigkeitsprinzip nach Besitz oder Nicht-Besitz Ungleichheiten in Einkommen, Vermögen, Prestige und
an Produktionsmitteln. Bildung.
-> Bourgeoisie beutet das Proletariat aus. • horizontale soziale Mobilität in der Gesellschaft.
-> Arbeiterklasse = unterdrückte Klasse -> müssen • Geißler: Erweiterung um Ausländer.
Klassenbewusstsein entwickeln.
„Soziale Milieus“ beziehen sich auf soziale Gruppen oder Schichten in einer Gesellschaft, die ähnliche Lebensstile,
Werte und Interessen teilen. Diese Gruppen können auf verschiedenen Faktoren basieren, wie Einkommen, Bildung,
Beruf und kulturellen Präferenzen.
Das Sinus-Modell:
• Gesellschaftsmodell, das Menschen mit ähnlichen Werten und
vergleichbarer sozialen Lage zu Gruppen zusammenfasst.
• verdeutlicht, was in verschiedenen Lebenswelten in der
Gesellschaft bewegt (Werte, Lebensziele, Lifestyle)
• Nachforschung für politische Parteien, Marktforscher, Marketing etc.
Darstellung:
• unterteilt die Gesellschaft in 10 Milieus, die sich ineinander übergehen
und die gesellschaftliche Vielfalt widerspiegeln.
Deutung:
• Tradition: Konservativ-etabliertes (Führungsansorache); Traditionelles (Konservatismus)
• Modernisierung/Individualisierung: Liberal-intellektuelles (Bildungselite); Sozialökologisches (Bewusst-idealistisch,
mit normativen Vorstellungen von „Richtig“ und „Falsch“); Bürgerliche Mitte (auf der Suche nach gesicherten und
harmonischen Verhältnissen); Prekäres (um Orientierung und Teilhabe bemühte Unterschicht).
• Neuorientierung: Milieu der Performer (effizienzorientierte Elite); Expeditives (postmoderne vernetzte Elite); Adaptiv-
pragmatisches (moderne junge Mitte), Hedonistisches (moderne Unterschicht (cooler Lifestyle)).
Exklusion-Inklusion Modell
• Unterschiede von anderen Klassen-Schichten-Modellen:
1) keine vertikale Aufteilung der Gesellschaft, sondern die
beiden Pole stehen drinnen und draußen.
=> nicht wer und wo in der Gesellschaft steht;
sondern wer "drinnen" oder "draußen" ist.
2) Soziale Ungleichheit ≠ Ungleichheit zw. verschiedenen
Schichten, Geschlechtern etc.
-> Soziale Ungleichheit = gesellschaftlicher Bruch; Spaltung
der Gesellschaft in Zugehörige und Ausgeschlossene usw.
-> Im Fokus stehen die Benachteiligten.
3) Erweiterung auf Drei-Zonen-Konzept: Exklusion - „Zone der Prekarität“ - Inklusion
Problem: Modell fokussiert sich auf kleine Gruppe von Benachteiligten
, Dimensionen sozialer Ungleichheit:
• Vertikale Ungleichheit: Unterschiede zwischen Gesellschaftsschichten (zwischen oben und unten) bezüglich
bestimmter Statuskriterien (z.B Einkommen, Qualifikationen, Berufsprestige)
• Horizontale Ungleichheit: Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaftsschicht auf der gleichen sozialen Ebene. Der
Status wird zugewiesen u.a. nach Geschlecht, Alter, Generation, Nationalität, Wohnregion, Kinderzahl
Definition von Mittelschicht anhand Nettoeinkommens: alle Menschen in Haushalten mit einem monatlichen
Nettoeinkommen zwischen 75% und 170% des mittleren Einkommens
Entwicklung der Schichten:
Mittelschicht: von 63% auf 56% ist geschrumpft
Oberschicht: von 11% auf 18% ist angewachsen
Unterschicht: von 25% auf 32% ist angewachsen
Ursachen für Schrumpfen:
• Zunahme prekärer Arbeitsformen, unter anderem in Form von Teilzeitarbeit wie Minijobs;
• Steigende Ungleichheit bei Löhnen
• Ungewöhnliche starke Belastung von Arbeit durch Steuern und Abgaben, die die Arbeitsanreize reduzieren