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Biologie Zusammenfassung Ökologie LK Abitur Lernzettel 2023

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34
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08-02-2023
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2022/2023

Alle Themen die man sich unter Ökologie im Abitur vorstellen kann sind in diesem Dokument vorhanden. Es ist sehr ausführlich und wurde unter Beachtung mehrerer Quellen von mir verfasst. Hat auch viele Bilder und Grafiken zum Veranschaulichen. Sehr leicht verständlich! Ich habe mich anhand dieser Lernzettel 3 Noten verbessert im Biologie LK

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Gymnasium
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1

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February 8, 2023
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34
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2022/2023
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Ökologie: Erforschung von Wechselbeziehungen zwischen Organismen und ihrer
abiotischen – unbelebten Umwelt
Grundbegriffe:
Ökosystem: setzt sich aus unbelebten (abiotischen) und belebten (biotischen) Komponenten
zusammen

-besteht aus dem Verbund von Biotop und Biozönose – Lebensraum und die darin lebenden
zusammen – Organismen mehrerer Arten und ihrer unbelebten Umwelt

Biospährenforschung: untersucht die Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Ökosystemen in
der Biosphäre

Ökosystemforschung: untersucht die Wechselwirkung zwischen den abiotischen und biotischen
Faktoren eines Ökosystems – zwischen Biotop und Biozönose

Populationsökologie: untersucht die Wechselwirkung einer Gruppe von Individuen einer Art mit ihrer
Umgebung

Autoökologie: untersucht die Wechselwirkung eines Organismus mit seiner Umwelt

Atmosphäre: Luftraum bzw. Gashülle um die Erdkugel

Hydrosphäre: Wasserbereich; umfasst neben den Ozeanen alle stehenden und fließenden Gewässer,
das Polareis, das Grundwasser und die Luftfeuchtigkeit (Gesamtheit des Wassers auf der Erde in allen
Aggregatzuständen)

Lithosphäre: Bodenbereich (Erdkruste und oberste feste Schichten des Erdmantels)

Biosphäre: Von Lebewesen bewohnter Teil der Erde; überschneidet sich teilweise mit den drei
anderen Bereichen

Biozönose: Lebensgemeinschaft aller Organismen/ Gesamtheit aller biotischen Faktoren in einem
Ökosystem

Biotop: Lebensraum/ Gesamtheit aller abiotischen Faktoren in einem bestimmten Ökosystem

Ökologische Nische: Gesamtheit der abiotischen und biotischen Ansprüche, die eine Art an ihre
Umwelt stellt

Habitat: Von einer Population besiedelter Lebensraum

Population: Gruppe von Individuen einer Art, die in einem bestimmten Gebiet zusammenleben und
eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden

Organismus: Als Organismus bezeichnet man die Gesamtheit aller als Entität funktionell miteinander
verbundenen Organe, sowie im weiteren Sinne das gesamte Lebewesen.

,Toleranzkurven: Ökologische & Physiologische Potenz

ökologische
Potenz
zwischen
Anfang von
Pessimum




Optimum: ideale Wachstums- und Vermehrungsbedingungen

Pessimum: Bereiche nahe der Existenzgrenzen, in denen Arten zwar überleben, aber nicht gedeihen
und sich nicht fortpflanzen können

Präferendum: Hier liegen die für Wachstum und Fortpflanzung günstigen Werte – größte Potenz-
Bevorzugte Aufhaltestelle

Toleranz: Bereich, (in Hinblick auf abiotischen Faktor z.B. Temperatur) in dem ein Organismus
überleben und langfristig existieren kann

Pejus: Eingeschränkte Fortpflanzung und Wachstum

,Arten, die einen großen Toleranzbereich aufweisen, werden als eurypotent/euryök bezeichnet

Arten, die nur eine geringe Schwankung von Umweltfaktoren tolerieren, werden als stenopotent/
stenök bezeichnet

stenök euryök
-empfindlich gegenüber Umweltschwankungen -unempfindlich gegenüber
-enger Toleranzbereich bezüglich ökologischer Umweltschwankungen
Faktoren -breiter Toleranzbereich bezüglich ökologischer
-sehr spezialisiert Umweltfaktoren
-wenig(er) spezialisiert
-Diese Organismen können als Zeigearten,
Leitformen bzw. Indikatororganismen genutzt
werden, da ihr Vorkommen für bestimmte
Biotope charakteristisch ist.

-Typisch für stenöke Arten ist, dass sie eine
hohe Vitalität besitzen, die außerhalb des
Optimums sehr schnell abfällt

- Du nennst sie auch Zeigerarten, da sie so
sensibel auf eine Veränderung bestimmter
Bedingung reagieren. So zeigen sie dir, wenn
sich ein bestimmter Umweltfaktor auch nur
leicht verändert

, Bsp: Schwarzerle Toleranzkurve kann sehr nass bis wenig Bodenfeuchte tolerieren aber besiedelt nur
nasse bis sehr nasse Böden, auch wenn sie theoretisch in der Lage ist trockenere Böden zu besiedeln.
Die Konkurrenz mit anderen Baumarten schränkt die Schwarzerle hinsichtlich dieser Ressource bzw.
des biotischen Faktors in ihrer Verbreitung ein.

Physiologische Potenz bzw.
Autoökologisches Präferendum:

Der Vorzugsbereich einer Art, wenn keine
interspezifische Konkurrenz vorhanden
ist (reaktionsbreite eines abiotischen
Umweltfaktors) – Toleranz gegenüber
Umweltfaktor

Ökologische Potenz bzw.
Synökologisches Präferendum:

Der Vorzugsbereich einer Art in
Anwesenheit von biotischen Faktoren
(interspezifischer Konkurrenz) –
tatsächliche Verbreitungsgebiet
hinsichtlich des jeweiligen Umweltfaktors

-Waldkiefer hat weite Toleranzspanne
aber wird von anderen Arten verdrängt:

Betreibt als Konkurrenzschwächere Art
Konkurrenzvermeidung: weicht in nicht
optimalen Bereich aus

-Rotbuch ist Konkurrenzstark: Ökologische Potenz entspricht physiologische Potenz

Toleranzbereich ist derjenige Bereich in dem ein Organismus existieren kann und geht vom Minimum
bis zum Maximum – zieht auch Pessimumbereiche mit ein – Organismus kann leben aber nicht merh
fortpflanzen können – bleibt bei physiologische Potenz unberücksichtigt

Zusammenfassung: Haben 2 Arten die gleichen physiologischen Ansprüche bzw. die gleiche
physiologische Potenz hinsichtlich eines Umweltfaktors werden sie auf Dauer nicht koexistieren
können, weil die Konkurrenz schwächere Art ausstirbt (Es wirken auch neben dem einen
Umweltfaktor auch ein anderer)

Konkurrenzvermeidung: Konkurrenz schwächere Art wird in ihrer Nutzung einer jeweiligen
Ressource eingeschränkt. Sie weicht unter Umständen auf einen weniger geeigneten Standort aus
sodass ihr tatsächliches Verbreitungsgebiet (die ökologische Potenz) gegebenenfalls stark von ihrer
physiologischen Potenz abweicht - Konkurrenzusschlussprinzip

Die Konkurrenten schränken die Überlebens- und Fortpflanzungsfähigkeit der Lebewesen ein. Es
ergibt sich der kleinere Existenzbereich, in dem die Art unter tatsächlichen Umständen überlebt und
sich fortpflanzt. Die ökologische Potenz ist also geringer als die physiologische Potenz.

Dabei unterscheidest du auch zwischen dem physiologischen Optimum und dem ökologischen
Optimum. Das physiologische Optimum entspricht dem idealen konkurrenzlosen Lebensraum.
Das ökologische Optimum beschreibt den tatsächlichen optimalen Lebensraum (Biotop ). Durch den
Einfluss der Konkurrenten können die beiden Optima deutlich voneinander abweichen.
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