Homo Faber
Autor: Max Frisch | Erschienen: 1957 | Verlag: Suhrkamp Verlag | Ort: Frankfurt a. M. (zitiert nach der
Ausgabe von 1998)
Der Roman schildert den Ingenieur Walter Faber, der auf einer Flugreise nach Südamerika mehrere
schicksalhafte Begegnungen erlebt, darunter mit der jungen Sabeth, in die er sich verliebt, ohne zunächst zu
ahnen, dass es sich um seine eigene, totgeglaubte Tochter handelt. Als die Wahrheit ans Licht kommt und
Sabeth kurz darauf stirbt, bricht Fabers rationales, technikgläubiges Weltbild zusammen. Frisch übt mit dem
Roman Kritik am „Homo Faber“, dem rein zweckrational lebenden Menschen, der an sich selbst vorbeilebt.
Inhaltsverzeichnis
– Kontext und Einordnung
Gliederung
– Erste Station
– Zweite Station
Handlung
– Erste Station
– Zweite Station
Figuren
– Walter Faber
– Hanna Piper
– Elisabeth Piper
– Ivy
Formales und sprachliche Aspekte
– Ein Bericht? Formaler Aufbau und Erzählweise
– Sprechende Namen
– Sprache und Stil
Interpretation
– Themen
– Orte
– Motive und Symbole
– Frischs Kritik am Typ des Homo Faber
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,Kontext und Einordnung
Zentrale Themen des Romans sind:
der Konflikt zwischen Identität und Rolle (Bildnis) und
die Frage nach gelungenem und verfehltem Leben.
das Verhältnis von Schicksal/Fügung und Zufall sowie
die Frage der Schuld Walter Fabers am Inzest und am Tod seiner Tochter.
Der Schweizer Frisch greift in seinem Roman weitere Themen der 50er-Jahre auf wie die Technikdiskussion ,
den Feminismus oder auch die Kolonialismusdebatte . Insgesamt stellt das Buch eine Kritik am Homo faber dar,
einem rein technikorientierten, zweckrationalen Menschen, der an sich selbst vorbeilebt. 1957 geschrieben, zählt
Homo faber zu den erfolgreichsten Werken der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.
Erste Station »
Gliederung
Erste Station
Süd- und Mittelamerika S. 7-23: Flug nach Mexiko und Notlandung in der Wüste von Tamaulipas 25.02.-19.03.
S. 23 f.: Reflexion über Schicksal / Fügung gegen Wahrscheinlichkeit / Zufall
S. 24-35: Aufenthalt in der Wüste mit Herbert
S. 35-48: Aufenthalt in Palenque mit Herbert und Marcel
S. 49-52: Rückblende und Reflexion über die geplatzte Heirat mit Hanna
S. 52-60: Fahrt zur Plantage und Bestattung von Joachim
S. 60 f.: Reflexion über Hanna und Joachim
S. 62-73: Flug Caracas-New York, Aufenthalt in NY mit Ivy
USA S. 68: Reflexion über Zufall 20.-22.04.
S. 73-75: Nachtrag: Fahrt zurück nach Palenque mit Marcel
Schiffsreise S. 75-103: Schiffsreise nach Le Havre, weiter per Zug nach Paris 22.-30.04.
S. 78: Reflexion über Schuld, Fügung und Zufall
Europa (Frankreich / S. 108-113: Wiedersehen mit Sabeth 01.-25.05. Italien)
S. 113-116: Reflexion über Abtreibung und Technik-Moral
S. 116-135: Reise durch Italien; Nachtrag: Inzest mit Sabeth in Avignon
S. 135-138: Wiedersehen mit Hanna im Krankenhaus
S. 138-141: Sabeths Unfall - 1. Rückblende
Europa (Griechenland) S. 141-162: Faber bei Hanna 25.-28.05.
S. 162-165: Sabeths Unfall - 2. Rückblende
S. 165-169: Rückkehr an den Unfallort
S. 169-171: Sabeths Unfall - 3. und wichtigste Rückblende
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, S. 171-173: Tod Elisabeths
S. 174: Todesursache
Zweite Station
Krankenhau S. 175: Tagebucheintrag 19.07. s
USA S. 175-178: Rückkehr nach New York 1.6.
KH S. 178: Tagebucheintrag 01.06.
Südamerika S. 179-184: Flug nach Caracas und Reise zur Plantage ab 02.06.
KH S. 184f.: Tagebucheintrag
S. 185: Montage in Caracas; krank im Hotel liegend, schreibt Faber den ersten Teil seines 20.6. bis Caracas
Berichts 8.7.
KH S. 185-187: Tagebucheintrag
Kuba S. 187-198: Aufenthalt dort - Wandlung Fabers? 9.-13.7.
KH S. 198-201: Tagebucheintrag mit Rückblende
Düsseldorf S. 201-208: Bei Hencke-Bosch wegen Herbert 15.7.
Zürich S. 208f.: Fahrt dorthin 16.7.
KH S. 209: Tagebucheintrag
Athen S. 209-215: Aufenthalt in Zürich und Flug nach Athen 16.-19.7.
KH S. 215: kurzer Tagebucheintrag
zw. Athen S. 215: An Sabeths Grab 16.-19.7.
KH S. 215-220: letzter Tagebucheintrag
Geschrieben in Athen, ab dem 19. Juli 1957. Den Bericht hat Faber mit der Schreibmaschine, die
Tagebuchnotizen handschriftlich abgefasst. Im zweiten Bericht sind Reflexion und „Bericht“ nicht voneinander
zu trennen.
Handlung
Erste Station
Süd- und Mittelamerika S. 7-23: Flug nach Mexiko und Notlandung in der Wüste von Tamaulipas 25.02.-19.03.
S. 23 f.: Reflexion über Schicksal / Fügung gegen Wahrscheinlichkeit / Zufall
S. 24-35: Aufenthalt in der Wüste mit Herbert
S. 35-48: Aufenthalt in Palenque mit Herbert und Marcel
S. 49-52: Rückblende und Reflexion über die geplatzte Heirat mit Hanna
S. 52-60: Fahrt zur Plantage und Bestattung von Joachim
S. 60 f.: Reflexion über Hanna und Joachim
S. 62-73: Flug Caracas-New York, Aufenthalt in NY mit Ivy
USA S. 68: Reflexion über Zufall 20.-22.04.
S. 73-75: Nachtrag: Fahrt zurück nach Palenque mit Marcel
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